wirtschaftlichen Marktordnung (z. B. hinsichtlich der Bergbauernför- derung usw.). Auch diesbezüglich wurde eine Bestandsaufnahme der Umwelt- schutzeffizienz bisher nicht umfassend vorgenommen. 2.5. Projektbezogene Umweltplanung Grundstltzlich besitzt die nach verschiedenen Rechtsvorschriften vorgesehene Vorausbeurteilung der erwarteten Wirkungen eines Pro- jektes bei dessen Genehmigung mit Rücksicht auf die Zukunftsorien- tiertheit des Genehmigungsverfahrens Ähnlichkeit mit planendem Vorgehen. Bei der umweltmedienübergreifenden Standortentschei- dung fUr Großvorhaben in Form der Umweltverträglichkeitsprüfung tritt diese Eigenschaft im besonderen Maße in Erscheinung. Dabei ist charakteristisch, daß für bestimmte Großprojekte verschiedene Lö- sungsvarianten (auch hinsichtlich des geplanten Standortes) einer um- fassenden Analyse hinsichtlich der Minimierung von Umweltbelastun- gen unterzogen werden. Anstltze eines derartigen Verfahrens enthält das BStraßenG. 3. Gebote und Verbote Hier sollen nur jene inländischen Rechtsnormen zur Abwehr von Umweltgefahren behandelt werden, die als verwaltungspolizeiliche Ordnungsvorschriften konstruiert sind. Diese Bestimmungen werden von Verwaltungs behörden vollzogen und unterliegen verwal- tungs( straf -)rechtlichen Sanktionen (Regelung des Zivilrechtes siehe IV.4., Umweltplanung siehe IV.2. und des Umweltstrafrechtes siehe IV.5.). 3.1. Typologie 3.1.1. Unmittelbar verhaltenssteuernde Umweltschutzvorschri/ten 3.1.1.1. Verhaltensnormen Mit generellen Rechtsnormen dieser Art wird den Normadressaten umweltverträgliches Verhalten unmittelbar beachtlich vorgeschrie- 167