geworfenen Frage der Unzust�ndigkeit folgenderma�en vorzugehen: Ist schon nach den Klagsbehauptungen das Arbeitsgericht nicht zust�ndig, so f�hrt dies zur Zur�ck� weisung der Klage wegen Unzust�ndigkeit a limine, gleichg�ltig, ob es sich nur um einen Anspruch �aus dem Arbeitsverh�ltnis" oder einen solchen �im Zusam� menhang mit einem Arbeitsverh�ltnis" handelt. Denn in dem einen wie im andern Fall behauptet der Kl�ger nicht einmal einen die Zust�ndigkeit begr�ndenden Tat� bestand, so da� schon auf Grund des klagerischen Vor� bringens allein der Mangel der Proze�voraussetzung der Zust�ndigkeit feststeht, was zwangsl�ufig nur zur sofortigen Zur�ckweisung der Klage f�hren kann. Ist dagegen die arbeitsgerichtliche Zust�ndigkeit nach den Klagsbehauptungen gegeben, so ist nach dem Vorgesagten wohl zu unterscheiden, ob es sich bei dem Klagsanspruch um einen �Anspruch aus dem Arbeits� verh�ltnis" handelt oder um einen solchen �im Zusam� menhang mit einem Arbeitsverh�ltnis". Ersterenfalls sind die Klagsbehauptungen ma�gebend und es ist auf Grund der formalen und sachlichen Einwendungen des Beklagten zur Sache zu verhandeln, wobei durch die Sachentscheidung die Zust�ndigkeitseinrede denknot� wendig miterledigt wird. F�hrt die sachliche Erledi� gung der Klage zu dem Ergebnis, da� kein Arbeitsver� h�ltnis vorliegt und mangelt es aus diesem Grund an der sachlichen Zust�ndigkeit, so f�hrt dies zur Klags� abweisung, ohne da� im Urteilsspruch oder vorher die Unzust�ndigkeitseinrede noch einer besonderen Erledi� gung bed�rfte. Es geht hier in Wahrheit nicht um die Zust�ndigkeits-, sondern die Klagsvoraussetzung und es ist daher, entgegen der in der Entscheidung ArbSlg. Nr. 6494 zum Ausdruck kommenden Meinung, trotz dem � 261 ZPO auch nicht abgesondert �ber die Unzust�n� digkeitseinrede zu verhandeln. Liegt nach den Proze߬ ergebnissen ein Arbeitsverh�ltnis vor, so ist die Unzu� st�ndigkeitseinrede im Spruch zu verwerfen, weil zu� folge des vorerw�hnten Zusammenfalls es zu einer abgesonderten Verhandlung und besonderen Entschei� dung hier�ber nicht kommen kann. Bei Anspr�chen �im Zusammenhang mit einem Ar� beitsverh�ltnis" kommt es hingegen nicht blo� auf die Klagsbehauptungen, sondern auch auf die Einwendun� gen der beklagten Partei an, und es wird, solerne nicht mit einem hinl�nglichen Grad von Sicherheit von vorne� herein die Unzust�ndigkeitseinrede als unbegr�ndet an� zusehen ist, eine abgesonderte Verhandlung und Ent� scheidung �ber die Zust�ndigkeitsfrage im Sinne des � 261 ZPO behufs Kosten- und Zeitersparnis geboten sein. Zu welcher Art von Anspr�chen geh�ren nun die zur Rede stehenden Anspr�che aus dem Vertreterver� h�ltnis? Sie geh�ren zur letzteren Art von Anspr�chen, weil die Zust�ndigkeitsfrage, wie zu a) bereits ein� gehend ausgef�hrt, hier von dem Vertragsverh�ltnis sol� cherart gel�st ist, da� auch die nicht in einem Dienst-, sondern einem Auftragsverh�ltnis stehenden Handels� vertreter, soferne sie nur wirtschaftlich unabh�ngig sind, mit ihren Anspr�chen ebenfalls vor die Arbeits� gerichte geh�ren. Es wird also hier, soferne die Unzu� st�ndigkeitseinrede im einzelnen Fall nicht von vorne� herein als unbegr�ndet anzusehen ist, in Form einer abgesonderten Verhandlung und Entscheidung die Ein� rede aus den vorerw�hnten Gr�nden zu erledigen sein, wobei der Zust�ndigkeitsentscheidung als sachliches Substrat nicht nur die Klagsbehauptungen, sondern auch die auf Grund der Proze�einrede gewonnenen Beweis� ergebnisse des Zust�ndigkeitsstreites zugrunde zu legen sind. In Grenzf�llen, bei welchen angesichts der gleicher� ma�en f�r und gegen die Zust�ndigkeit sprechenden Sachlage die Entscheidung hier�ber bis zur g�nzlichen Aussch�pfung des Instanzenzuges als offen zu bezeich� nen ist, wird die Stellung eines �berweisungsantrages gem�� � 261 Abs. 6 ZPO geboten erscheinen, um den Zust�ndigkeitsstreit abzuschneiden und dem Risiko eines zeit- und kostspieligen Zwischenstreites zu entgehen. Das Arbeitsgericht ist schlie�lich auch zust�ndig, wenn der Handelsvertreter eine Zeit hindurch als Dienstnehmer und eine Zeit als wirtschaftlich selbst�n� diger Handelsagent f�r den Gesch�ftsherrn t�tig war, da diesfalls nach � 1 Abs. 3 ArbGerG die Zust�ndigkeit f�r s�mtliche in die ganze Besch�ftigungszeit fallenden Anspr�che gegeben ist (4 Ob 189, 190/54; ebenso ArbSlg. Nr. 6290). B. Unterscheidung zwischen dem angestellten Ver� treter und dem Handelsagenten Die Feststellung, ob es sich bei dem Handelsver� treter im Einzelfall um einen im Dienstverh�ltnis stehen� den Angestellten oder einen Handelsagenten handelt, ist nicht immer leicht. Zuv�rderst m�gen die in der Praxis erfahrungsgem�� immer wieder ins Treffen ge� f�hrten Argumente, welche vermeintlich gegen die An� gestelltenqualifikation des Vertreters sprechen, einer kritischen Betrachtung unterzogen werden. H�ufig werden Anspr�che, welche sich auf das An� stellungsverh�ltnis des Vertreters st�tzen, damit prim�r bek�mpft, da� der Vertreter Steuer- und sozialversiche� rungsrechtlich nicht wie ein Dienstnehmer zu behandeln war und auch tats�chlich nicht so behandelt wurde. Ebensowenig wie bei der L�sung der Zust�ndigkeits� frage spielt hier, bei der Beurteilung der rechtlichen Qualifikation des Vertragsverh�ltnisses, die Steuer- und sozialversicherungsrechtliche Stellung des Handelsver� treters eine entscheidende Rolle. Dieser kommt auch hier nicht mehr als allenfalls die Bedeutung eines In� dizes im Zweifelsfall zu. Die Steuer- und sozialversiche� rungsrechtliche Behandlung des Besch�ftigten hat mit den privatrechtlichen Beziehungen der Parteien nichts zu tun und kann h�chstens im Zweifelsfall den Schlu� auf die Unselbst�ndigkeit des Vertreters rechtfertigen, der auch in dieser Hinsicht so, wie dies bei Dienstneh� mern regelm��ig der Fall ist, behandelt wird. Sprechen aber die sonstigen Vertragselemente eindeutig f�r das Vorliegen eines Angestelltenverh�ltnisses, dann ist der Handelsvertreter unabh�ngig davon, welche Behandlung er in dieser Richtung erf�hrt, Angestellter. Unzutreffend ist auch das oft gebrauchte Argu� ment, es sei f�r die L�sung der zur Rede stehenden Frage die Bezeichnung des Vertreters, welche dieser im Vertrag erf�hrt, entscheidend. Ob der Vertreter in dem Vertrag als Angestellter bezeichnet wird oder nicht, ist unma�geblich. Nicht wie der Vertreter im Vertrag de� klariert, sondern welche Stellung nach dem Vertrags- inhalt dem Vertreter einger�umt werden wollte, ist ent� scheidend. Nach allgemeinem Vertragsrecht kommt es bei der Vertragsauslegung auf den Willen der Parteien an, und zwar vor allem auf den erkl�rten Willen, wobei jedoch nicht am Buchstaben der Erkl�rung zu haften, sondern die wahre Absicht der Parteien zu erforschen und der Verkehrsauffassung geb�hrend Rechnung zu tragen ist. Selbst wenn also das Vorliegen eines Dienst� oder Angestelltenverh�ltnisses im Vertrag ausdr�cklich ausgeschlossen wurde, wie dies in Schablonenvertr�gen von eine gr��ere Zahl von Vertretern besch�ftigenden Dienstgebern aus vermeintlichen Sicherheitsgr�nden nicht selten geschieht, nach dem �brigen Vertragsinhalt jedoch die Elemente eines Dienstvertrages ausschlie߬ lich oder �berwiegend gegeben sind, liegt ein solches trotz seinem namentlichen Ausschlu� vor. Dieser ist in 123