Dienstnehmers (� 27 Z. 2 AngG). An der aus dem Ver� tragsinhalt einzig und allein zu erschlie�enden recht� lichen Qualifikation des Yertragsverh�ltnisses hingegen kann der hinter der Vereinbarung zur�ckgebliebene tat� s�chliche Arbeitserfolg nichts �ndern. C. Rechte des angestellten Vertreters Die grundlegende Feststellung, ob der Vertreter in einem Dienst- oder Auftragsverh�ltnis steht, ob es sich bei ihm also um einen Angestellten oder einen Handels� agenten handelt, ist f�r den Gro�teil seiner Anspr�che bedeutend, weil die Rechte aus den beiden Vertrags� verh�ltnissen gr��tenteils voneinander verschieden sind. a) Die unterschiedliche Behandlung des angestell� ten Vertreters und des Handelsagenten findet vor allem darin ihren Ausdruck, da� die Kollektivvertr�ge nur f�r den angestellten Handelsvertreter anzuwenden sind. In diesen ist ihnen ein gewissesMindesteinkommen garan� tiert, auf welches der auf die vereinbarte oder gesetzliche (�� 6 Abs. 1, 11 HAG) Provision angewiesene Handels� agent keinen Anspruch hat. Der OGH hat wiederholt ausgesprochen, da� auch dem Provisionsangestellten nach Art eines Gehaltsanspruches ein Entgeltsanspruch insoweit zusteht, als seine Bez�ge einschlie�lich der allen Angestellten kollektivvertraglich zustehendenWeih� nachtsremuneration (und nunmehr auch der Urlaubsbei� hilfe) das garantierte Mindesteinkommen in der H�he des zw�lffachen Mindestgehaltes zuz�glich der ent� sprechenden Weihnachtsremuneration (bzw. der Urlaubs� beihilfe) im letzten Jahr nicht erreicht haben (E. v. 26. 11. 1951, 4 Ob 112/51 u. a.). Der vor allem hier zur Anwendung kommende Kol� lektivvertrag f�r die Handelsangestellten �sterreichs sieht in seiner Besch�ftigungsgruppe 6 lit. a und b f�r Platzvertreter bzw. Reisende mit Provision einen be� stimmten garantierten Mindestgehalt in Art eines Durch� schnittseinkommens der letzten 12 Monate vor. Bezieht der Vertreter neben der Provision auch ein Fixum, so hat er jedenfalls Anspruch auf eine Weihnachtsremune� ration vom Fixum, da der zur Rede stehende Kollektiv� vertrag in seiner Gehaltsordnung B lit. a hinsichtlich des Weihnachtsremunerationsanspruches auf den No- vembergehalt abstellt. Es geb�hrt also dem Vertreter, welcher neben der Provision auch ein Fixum bezieht, von diesem selbst dann eine Weihnachtsremuneration, wenn der Provisionsverdienst das Dreizehnfache des kollektivvertraglich garantierten Mindestgehaltes �ber� schreitet, ebenso wie bei einem die kollektivvertragliche H�he �bersteigenden vereinbarten Gehalt auf der Basis dieses der 13. Monatsgehalt geb�hrt. Hingegen stellt der Kollektivvertrag hinsichtlich der Urlaubsbeihilfe auf den am 30. 9. zustehenden kol� lektivvertraglichen Monatsgehalt ab. Der Kollektivver� trag sieht nun f�r den Handelsvertreter keinen Gehalt vor, sondern es ist daselbst nur von einem Durch� schnittseinkommen der letzten 12 Monate die Rede, welches dem Vertreter garantiert ist. Da nach dem Kol� lektivvertrag, welcher objektiv wie ein Gesetz auszu� legen ist (4 Ob 177/52 u. a.), die Urlaubsbeihilfe nur vom kollektivvertraglichen Monatsgehalt geb�hrt, besteht zum Unterschied von der Weihnachtsremuneration, die sich nach dem Novembergehalt richtet (gleich ob dieser auf Grund und nach der H�he einer Gesamt- oder Ein� zelvereinbarung gezahlt wird), kein besonderer Anspruch auf Urlaubsbeihilfe vom allf�lligen Fixum, so da� diese in den tats�chlichen Bez�gen als mitenthalten anzusehen ist, wenn diese Bez�ge das 14fache monatliche Mindest� einkommen erreichen. b) Der angestellte Vertreter hat zum Unterschied vom Handelsagenten als unselbst�ndiger Dienstnehmer gem�� den �� 1014 und 1151 ABGB einen gesetzlichen Anspruch auf Ersatz aller mit der Verrichtung der auf� getragenen Gesch�ftsbesorgung verbundenen Auslagen, w�hrend der Handelsagent gem�� � 12 HAG nur einen Anspruch auf Ersatz der Auslagen f�r Porti, Tele� gramme, Ferngespr�che und Musterkoffer sowie der be� sonderen Barauslagen hat, die er zufolge Auftrages durch den Gesch�ftsherrn aufwenden mu�te (vgl. OLG Wien vom 18. 4. 1955, 3 R 203/55, und die dort zitierte E des VerwGH vom 3. 4. 1950, ZI. 1654/48-7). c) Der angestellte Handelsvertreter hat auch ohne besondere Vereinbarung das Recht, vom Dienstgeber alle zur Aus�bung seiner T�tigkeit erforderlichen Mittel zur Verf�gung gestellt zu erhalten. In diesem Sinn hat der reisende Vertreter entweder Anspruch auf Beistel� lung eines entsprechenden Bef�rderungsmittels (Kraft� wagens oder dgl.) oder bei Verwendung eines eigenen Fahrzeuges bzw. eines Massenbef�rderungsmittels auf Ersatz der Fahrtauslagen. Die Entziehung oder die NichtZurverf�gungstellung der zur Erf�llung der ver� traglichen T�tigkeit erforderlichen Arbeitsmittel kom� men einer vertragswidrigen Verhinderung des Angestell� ten im Sinne des � 12 AngG gleich und verpflichten zum Schadenersatz in dem dort bestimmten Umfang. d) Auch der Provisionsvertreter ohne Fixum hat Anspruch auf Urlaubsentgelt nach � 17 a AngG. Die im Schrifttum singul�r vertretene gegenteilige Ansicht (Wal- lentin, JB1. 1953, S. 93) wird von der Rechtsprechung abgelehnt (vgl. LG f�r ZRS Wien vom 15. 12. 1955, 44 Cg 271/55). W�hrend der OGH in der E vom 8.4.1930 (ArbSlg. Nr. 3984-SZ XII 80) das Urlaubsentgelt nach dem Verdienst des Vertreters, welchen dieser w�hrend der Urlaubszeit wahrscheinlich gehabt h�tte, bemi�t, wird von einem Teil der �brigen Rechtsprechung der letzte Durchschnittsverdienst f�r die Bemessung der H�he des Urlaubsentgeltes herangezogen (vgl. ArbSlg. Nr. 3714; JB1. 1930 S. 413). e) Es kann nicht Aufgabe dieser Ausf�hrungen sein, deren Gegenstand vornehmlich das Aufzeigen allein der praktisch bedeutsamen einschl�gigen Rechts� probleme ist, s�mtliche aus dem Gesetz ohne weiteres abzulesenden Unterschiede zwischen der rechtlichen Stellung des angestellten Vertreters und des Handels� agenten im einzelnen hier festzuhalten. Zu den vor� stehend zu a) bis d) bereits angef�hrten Unterschieden kommen im wesentlichen noch die verschiedene gesetz� liche F�lligkeit der Provision (� 13 HAG), der gesetz� liche Anspruch des Handelsagenten auf Provisionsvor� sch�sse nach � 14 Abs. 2 HAG, die verschiedenen K�n� digungsfristen und -termine (� 19 HAG), die verschie� denen Anspr�che bei vorzeitiger L�sung des Vertrags� verh�ltnisses (�� 24 und 25 HAG) sowie die verschiede� nen Konkurrenzbestimmungen (� 26 HAG). Macht der angestellte Vertreter den Anspruch auf K�ndigungsentsch�digung zufolge ungerechtfertigter L�� sung des Dienstverh�ltnisses geltend, so wird, wenn sich ergeben sollte, da� ein Angestelltenverh�ltnis nicht vor� liegt und es sich bei dem Vertreter in Wahrheit um einen Handelsagenten handelt, gleichwohl dieser An� spruch, sofern die sonstigen sachlichen Voraussetzungen hief�r (vor allem die tats�chlich ungerechtfertigte L�� sung) gegeben sind, im Grunde des � 24 HAG, in dem dort bestimmten Ausma� gegeben sein. Einem Zuspruch nach dieser Gesetzesstelle steht nicht entgegen, da� eine K�ndigungsentsch�digung nach dem Angestelltengesetz begehrt wurde, da der Rechtsgrund des Anspruches in dem einen wie in dem anderen Fall Schadenersatz zu� folge ungerechtfertigter vorzeitiger L�sung des Vertrags� verh�ltnisses ist und die Partei blo� die rechtserzeugen� den Tatsachen zu behaupten hat, welche bei Festhalten 125