sanierung) von 50.000 Wohnungen, ein Ersatzbedarf von 0'7% pro Jahr sowie ein Zweitwohnungszuwachs von 3"0%. Bezüglich der Wohnungsverbesserung wird eine FortSetzung des Trends zwischen 1961 und 1971 angenommen. Die Autoren der Prognos-Studie fassen das Ergebnis wie folgt zusammen: »Von den 700.000 neu zugegangenen Wohnungen sind 283.000 zur Deckung des Ersatzbedarfes bestimmt, und 75.000 werden als Zweitwohnungen verwendet bzw. als Ersatz für in Zweitwohnungen umgewandelte Wohnungen dienen. Damit ergibt sich ein Zugang an bewohnten Wohnungen von 342.000 oder 14'1%. Die Zahl der be- wohnten Wohnungen 1985 wird 2,774.000 betragen. Davon werden 2,004.000 von Mehrpersonenhaushalten und 770.000 von Einperso- nenhaushalten bewohnt werden. Der Versorgungsgrad (Wohnungen in % der Privathaushalte) wird 100% betragen. Der Bestand an Zweitwohnungen wird 227.000 betragen. Unter Annahme einer kon- stanten Fluktuationsreserve (51.000) würde der Gesamtwohnungsbe- stand 3,052.000 ausmachen und die Fluktuationsreserve mit 1'7% dem internationalen Richtwert von 1"5-1 '7% entsprechen." Wohnungsbestandsprognose 1980-1985 (in 1.000 Wohnungen) In'ar-Iamt Total KI. r. und II KJ,III KI. NundV a) Bestand 1980 .......... ' ......... 2.657 1.699 391 567 b) Abbruch, Umwidmung ............ 103 5 10 88 c) Umwandlung, Zweitwohnung ...... 15 2'5 3"5 9 2.539 1.691"5 377"5 470 d) Neuzugang ......... _ _ .......... 250 247"5 n 2.789 1.939'0 380'0 470 e) davon Neubau Zweitwohnung ..... 15 11"5 )'5 f) bewohnte Wohnungen 1985 , ...... 2.774 1.927"5 376'5 470 »Zä.hlt man die Ergebnisse der Wohnungsverbesserungsprognose zu den eben zitierten Ergebnissen hinzu, so ergibt sich ein Anteil von Komfortwohnungen für 1985 von 88'9% und ein Anteil von Katego- rie-III- bis -V-Wohnungen von 11'1%. Die prognostizierte Zahl von 545.500 verbesserten Wohnungen bedeutet, daß etwa 1/5 des Bestan- des von 1971 bis 1985 verbessert wird. Die prognostizierte Teilverbes- serungsentwicklung bringt ein praktisch völliges Verschwinden der Kategorie- V-Wohnungen und ein Absinken der Kategorie-IV -Woh- nungen auf etwa 20.000 Einheiten. Damit würden 1985 weniger als 1% der bewohnten Wohnungen Substandardwohnungen sein." 20