eine sinnvolle Verknupfung und Intensivierung von Maßnahmen der Be- ratung, der Berufsorientierung, Ausbildung oder Höherqualifizierung von Frauen in Bereichen, die den regionalen Gegebenheiten entsprechen und eine Vermittlung auf konkrete Arbeitsplätze in der Region erleich- tern; sofern gewollt und sinnvoll, bereits während der Karenzphase, adäquate Kinderbetreuungseinrichtungen sowie zumutbare zeitliche Rahmenbedingungen fUr Weiterbildungsmaßnahmen in Schulungsein- richtungen. Angestrebt werden sollen im Hinblick auf die Arbeitsbedingungen und Ar- beitsmarktchancen von Arbeitnehmerinnen - Arbeitsbedingungen, die sich mit der Kindererziehung vereinbaren las- sen - Das Instrument der Wiedereinstiegsbeihilfe soll beibehalten werden. 3.4. Arbeitsstiftungen und stiftungsllhnliche Maßnahmen Der Strukturwandel der Wirtschaft und der beschleunigte technologische Fortschritt werden nicht zuletzt zu weitreichenden Änderungen von Struktur und Dynamik des österreich ischen Arbeitsmarktes fUhren. Vor dem Hinter- grund einer jedenfalls kurzfristig nicht beseitigbaren Arbeitsplatzlücke kom- men Maßnahmen zur Bekämpfung struktureller Arbeitslosigkeit besondere Bedeutung zu. Ein Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik hat sich zur Bewältigung der arbeitsmarktpolitisch nachteiligen Folgen des Strukturwan- dels in der Praxis besonders bewährt: die Arbeitsstiftung. Arbeitsstiftungen sind Einrichtungen, die im Fall betrieblicher oder bran- chenmäßig quantitativ bedeutsamer Personalabbaumaßnahmen die Reintegra- tion arbeitslos gewordener Personen in den Arbeitsmarktprozeß bezwecken. Zu den Maßnahmen in Arbeitsstiftungen zahlen: BerufsorientierungiAus- und Weiterbildungl Aktive ArbeitsuchelU nternehmensgründung/Intensivbe- treuung älterer Arbeitnehmer 3.4.1. Typen von Arbeitsstiftungen Unternehmensstiftung Bei diesem Typ gründen und finanzieren die Arbeitgeber und Arbeitnehmer eines von einem größeren Personalabbau betroffenen Unternehmens zu einem beträchtlichen Anteil die Arbeitsstiftung selbst. Die Planung und DurchfUh- rung erfolgt in der Regel mit den Ressourcen des Unternehmens. 112