Zahl der Kalendertage mit einer pensionsversicherungspflichtigen Beschäftigung, und dann multipliziert mit 30. Es handelt sich also um Daten zur Verteilung personel- ler Einkommen, die bereits um die erheblichen Unterschiede in der Zahl der Versi- cherungstage bereinigt sind.3 Die monatliche Höchstbeitragsgrundlage betrug 1994 öS 36.000. Durch Multiplikation mit 14 und Division durch 12 wird ein Grenzbetrag (monatliche Höchstbeitragsgrund- lage einschließlich Sonderzahlungen) von öS 42.000 ermittelt (1980: öS 22.750). Liegt ein Dezil- bzw. Quartileinkommen über dem jeweiligen Grenzbetrag, so wird in der Statistik kein Wert ausgewiesen.4 4.) Die vorliegende Einkommensstatistik erlaubt die Ausschaltung geschlechtsbe- dingter Einkommensunterschiede und die Differenzierung nach dem sozialrechtlichen Status (Arbeiter/Angestellte).5 Ihre wesentlichste Unzulänglichkeit besteht darin, dass keine Angaben über die Arbeitszeit vorliegen.6 3. Die vertikale Lohnstreuung im Jahre 1994 Dieses Kapitel befasst sich mit den Verteilungen der bereinigten Monatseinkommen der vier unterscheidbaren Beschäftigtengruppen (Gliederung der erfassten unselbst- ständig Beschäftigten nach Geschlecht und sozialrechtlichem Status) im Jahre 1994. Die sog. ‚vertikale’ Einkommensspreizung wird anhand von Maßzahlen der absoluten und der relativen Streuung gemessen. In der Einkommensstatistik des Hauptverbands werden aus der nach der Höhe ge- ordneten Reihe der (bereinigten) Monatseinkommen der Versicherten Dezile und Quartile ausgewiesen. Daher ist es möglich, Streuungsmaßzahlen zu berechnen, die auf dem Abstand zweier geeigneter Ranggrößen (d. h. Lagemaßzahlen) beruhen. Derartige Ranggrößen charakterisieren die Lage des ‚unteren’ und des ‚oberen’ (bzw. des ‚mittleren’) Bereichs einer Verteilung. Die absolute bzw. die relative Distanz zwi- schen diesen Bereichen misst die Streuung. Maßzahlen der absoluten Streuung sind die mittlere Quartilsdistanz MQD = 0,5 (Q3- Q1) und die mittlere Dezilsdistanz MDD = 0,5 (D9-D1), wobei Q3 für drittes Quartil und D9 für neuntes Dezil steht. Beide Maßzahlen können als arithmetische Mittelwer- te einer oberen Streuung (Q3-Q2 bzw. D9-D5) und einer unteren Streuung (Q2-Q1 bzw. D5-D1) aufgefasst werden. Je größer der halbierte Abstand zwischen oberem und unterem Viertelwert (Zehntelwert), umso größer ist die Ungleichheit der Vertei- lung. Tabelle 1: Quantile und Maßzahlen der absoluten Streuung 1994 1.Dezil Q1 Median Q3 9.Dezil MQD MDD Gesamt 10879 15949 21843 29675 39700 6863,0 14410,5 Männl. Beschäftigte 15157 19707 25266 33592 kA 6942,5 nb Weibl. Beschäftigte 8604 12701 17478 23633 31783 5466,0 11589,5 Arbeiter 14995 18720 22915 27836 33073 4558,0 9039,0 Männl. Angestellte 15744 23028 32846 41882 kA 9427,0 nb Arbeiterinnen 7577 11106 14889 18444 21955 3669,0 7189,0 Weibl. Angestellte 9597 14144 20160 27422 35843 6639,0 13123,0 Quelle der Tabellen 1-9: eigene Berechnungen aufgrund der Daten des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger kA = keine Angabe (Einkommen liegt über Grenzbetrag); nb = nicht berechenbar 4