Fallstudien Österreich Tabelle 2-2: Arbeitsunfälle Post 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 Veränderun g in % 1996-2002 Absolute Zahl 1.859 1.642 1.554 1.520 1.372 1.270 1.154 - 38 Durchschnittliche Arbeitsunfälle pro Vollzeitbeschäftigten 0,053 0,048 0,042 0,043 0,043 0,042 0,039 - 26 Quelle: Post AG Geschäftsbericht 2002. 2.1.7. Einkommen Es existieren seit Jahren Pläne, die Einkommen bis zu einem gewissen Grad leistungs- abhängig zu machen. Entgegen wiederholter Ankündigungen ist es der Generaldirektion aber bisher nicht gelungen ein solches System einzuführen. Im Geschäftsbericht 2002 heißt es dazu: „Die veränderte Struktur [der Post AG] macht es auch nötig, die Regeln für die Entlohnung neu zu definieren. Ziel ist es dabei, Gehalts- und Prämiensysteme zu finden, die der Einheitlichkeit des Unternehmens Rechnung tragen und dabei gleichzeitig den Bedürfnissen der Geschäftsfelder nach leistungsgerechter Entloh- nung entgegenkommen. Im Jahr 2002 wurde mit dem Aufbau solcher Regeln be- gonnen, die Arbeit wird sich im Jahr 2003 fortsetzen.“ (S. 55) Tabelle 2-3: Entwicklung des Personalaufwandes bei der Post 1998 1999 2000 2001 2002 Veränderungen in Prozent 1998-2002 Personalaufwand in tausend Euro* 1.122.644 1.152.220 1.027.940 1.004.601 989.381 - 12 Personalaufwand pro Beschäftigten in Euro* 30.953 32.555 32.575 33.347 34.147 + 10 * Ohne Aufwand für Abfertigungen und Pensionen. Quelle: Abteilung Betriebswirtschaft der Kammer für Arbeiter und Angestellte. Als Folge des Beschäftigungsabbaues ist zwischen 1998 und 2002 der Personalaufwand exklusive Abfertigungen und Pensionen um zwölf Prozent oder drei Prozent pro Jahr zurückgegangen. Im Gegenzug ist der Personalaufwand pro verbleibenden Beschäftigten im selben Zeitraum um zehn Prozent gestiegen. Letzteres reflektiert allerdings allgemeine Kostensteigerungen durch Reallohnerhöhungen und Inflationsanpassungen und ist nicht unbedingt eine Folge des Beschäftigungsabbaues. 43