webSite: Come oN labelS-projekt energiekennZeichnUng Diese Webseite informiert über die Energiekenn- zeichnung Energie verbrauchender Geräte. Das Projekt bezieht sich auf alle Gerätetypen, die das Energielabel tragen – sowohl die „neuen” Energiela- bel (Kühlgeräte, Spülmaschinen, Waschmaschinen, Fernseher) als auch die „alten” Energielabel (Back- öfen, Leuchtkörper, Klimaanlagen und Wäsche- trockner). Auf Basis dieses EU-Projekts hat die österreichische Energieagentur (www.energyagency. at) in den vergangenen 1,5 Jahren insgesamt 10.522 Produkte in 60 Geschäften und Online-Shops kont- rolliert. Das Ergebnis: 61% der Geräte waren korrekt gekennzeichnet, 21% nur teilweise korrekt bzw. nicht korrekt und 18% überhaupt nicht. www. come-on-labels.eu LEI www.arbeiterkammer.at schaftlichen Konsequenzen dieser Entwicklung, ist jedoch eine durchaus ernstes. Alles in allem ein sehr gelungenes Buch, das vor allem all jenen ans Herz gelegt werden kann, die sich von einem Buch so- wohl informiert, als auch un- terhalten wissen wollen. SH buCH reZepte für essensretter Valentin Thurn, Gundula Oertel: Taste the Waste. Rezepte und Ideen für Essensretter. Verlag Kie- penheuer & Witsch, Köln 2012. 50 Prozent aller Lebensmit- tel werden weggeworfen. Das meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt den Verbraucher erreicht. Welche Folgen hat die globale Nahrungsmit- tel-Vernichtung? Wer macht aus Essen Müll? Und: aus Müll Essen? Rezepte von Müll- sammlern und Spit- zenköchen liefern die Essensretter mit diesem Koch- buch zum Dokumentarfilm „Taste the Waste“ und dem Band „Die Essensvernichter“ für alle, die sich dem Kampf gegen Verschwendung und Geringschätzung von Lebens- mitteln anschließen wollen. Die am Buch mitwirkenden sind für verantwortungsvollen Genuss bis zum letzten Krü- mel und halten Verschwen- dung für eine der schlimmsten Unsitten der Wegwerfgesell- schaft. LEI buCH nAch Uns die sintflUt? Armin Reller und Heike Holdinghausen: Wir kon- sumieren uns zu Tode. Warum wir un- seren Lebensstil ändern müssen, wenn wir über- leben wollen. Westend Verlag, Frankfurt 2013. Wir leisten uns un- seren Lebensstil nur auf Kosten anderer. Sind uns die Aus- wirkungen der Pro- duktion von All- tagsgegenständen wie etwa Handys oder Kugelschreibern bewusst? Kinderarbeit, ver- giftete Gewässer und Böden sowie die Versteppung ganzer Landstriche sind die Folgen. Damit untrennbar verbunden sind Fragen nach Gerechtig- keit und Verantwortung, En- ergieverbrauch und Wirt- schaftlichkeit. Die AutorInnen zeigen anhand von Stoffge- schichten und -kreisläufen, woher heutzutage Ressourcen kommen, wofür sie verwen- det bzw. verschwendet wer- den. Das hat fa- tale ökologische, politische, so- ziale und wirt- schaftliche Aus- wirkungen. Ihre Schlussfolge- rung: Wenn wir nicht bald anfan- gen, verantwor- tungsvoll mit den Ressourcen um- zugehen, kon- sumieren wir unsere Welt zu Tode. LEI buCH neUe globAle geldelite Chrystia Freeland: Die Superreichen: Aufstieg und Herrschaft einer neuen globalen Geldelite. Westend Verlag, Frankfurt 2013. Chrystia Freelands Buch über die Herrschaft einer neuen globalen Geldelite zeigt, wie die Superreichen denken und leben und spart auch nicht an unter- haltsamen An- ekdoten, ohne dabei an Sub- stanz zu verlie- ren. So wird ein Oligarch zitiert, der es nicht verstehen kann, wieso Diktatoren mehrere Milliarden veruntreuen, wo man doch bereits ab 1 Milli- arde Dollar Vermögen passa- bel leben kann. Das Thema des Buches, dass einige wenige Superreiche immer mehr Ver- mögen und Macht ansammeln sowie die negativen gesell- Wirtschaft & UmWelt 3/2013 Seite 29 online-Plattform: radpublik Was wünschen sich Österreichs RadfahrerInnen? Mit RADpublik bietet die Radlobby Österreich (www.radlobby.at) den ÖsterreicherInnen die Möglichkeit, Verbesserungsvorschläge für den Radverkehr einzubringen und abzustimmen. www.klimaaktiv.at/mobilitaet/radfahren/radpublik.html agroindustrie: dichtung und Wahrheit Mit blühenden Wiesen und glücklichen Tieren wirbt gerne die Agrarlobby, wenn es etwa um den Einsatz von Pestiziden, Gentechnik oder die Erzeugung von Agroenergie geht. Wie steht es um die Segnungen der Agroindustrie wirklich? Mehr Infos unter: www.umweltinstitut.org/agrar-luegen medieN