www.arbeiterkammer.at Wirtschaft & umwelt 1/2016 Seite 31 Aktion Studie: Vermögensgesellschaft Christoph Reinprecht, Gerhard Paulinger: Haben und Nichtha- ben in der Vermögensgesellschaft. Studie. AK Wien, 2015 http:// media.arbeiterkammer.at/wien/MWUG_Ausgabe_139.pdf KAmPAGNE Kein Patent auf Leben Arche Noah, Bio Austria und die Gewerschaft Pro-Ge starten gemeinsam eine Aktion gegen Patente auf Pflanzen und Tiere. Multinationale Saatgut- und Che- miekonzerne wie Monsanto und Syngenta beanspruchen nicht nur Patente auf Pflanzen, die mittels gentechnischer Verfahren verän- dert wurden, sondern zunehmend auch auf herkömmliches Obst und Gemüse. Rund 180 solcher Pa- tente wurden vom EU-Patentamt bereits erteilt, etwa 1.200 weitere sind beantragt. Die Patentinhaber erhalten damit exklusive Nutzungs- rechte auf Lebensmittel und die Kontrolle über Agrarproduktion. Diese Praxis muss gestoppt wer- den. Petition unter: www.keinpa- tentaufleben.at/ SI AK-ANGEBoT Arbeitssicherheit Die AK hilft Interessierten bei allen Fragen zu Arbeitssicherheit und ArbeitnehmerInnenschutz. Ständig steigender Druck am Arbeitsplatz, immer raschere Pro- duktionsabläufe und verschärfte wirtschaftliche Konkurrenz – in die- ser Situation bekommen Arbeitssi- cherheit und Arbeitnehmerschutz eine immer größere Bedeutung. Aus Umfragen unter Arbeitneh- mer- und BetriebsrätInnen weiß die AK, dass diese Themen zu den we- sentlichen Zukunftsfragen in den Betrieben gehören. Sicherheits- vertrauenspersonen und Betriebs- rätInnen stehen dabei vor großen Herausforderungen. Ein bewährtes AK-Team unterstützt sie deshalb mit umfangreichem und fundiertem Know-how. ooe.arbeiterkammer.at/ beratung/arbeitundgesundheit ScHmäHPREIS Schandfleck des Jahres Auszeichnung für gesellschaftlich unverantwortliche Unternehmen, Organisationen und Institutionen. Der Schmähpreis des Netzwerks Soziale Verantwortung (NeSoVe) ging an die w&p Zement GmbH und an das Innenministerium (BMI). Das BMI wurde wegen seiner Asylpolitik und der Auslagerung der Flücht- lingsbetreuung an die Privatfirma ORS zur verantwortungslosesten Institution des Jahres 2015 gewählt (Online-Voting, über 4.000 Men- schen, 50 % für das BMI). Den Jurypreis bekam die w&p Zement GmbH wegen der erhöhten Emissionen des endokrin-aktiven HCB im Görtschitztal. www.schandfleck.or.at öKoBUSINESSPLAN WIEN Umweltpreis 2016 Bereits zum zehnten Mal hat die Stadt Wien im März den Umweltpreis verliehen. Die Gewinner der vier Umwelt- preise für innovative Projekte sind heuer der Fußballclub Austria Wien, der Tiergarten Schönbrunn, die Confiserie Heindl und das Bera- tungsunternehmen pulswerk. Im Programmjahr 2015 haben wieder über 130 Unternehmen am Öko- BusinessPlan Wien teilgenommen, darunter auch viele Neueinsteiger. Seit Programmstart 1998 haben sich über 1.200 Wiener Betriebe beteiligt, die insgesamt rund 288 Millionen Euro in die Verbesserung ihrer Ökoeffizienz investierten und dadurch über 124 Millionen Euro an Betriebskosten einsparen konnten. Viele Maßnahmen amortisieren sich schon innerhalb von zwei bis drei Jahren. PartnerInnen des ÖkoBusi- nessPlan Wien sind u.a. Wirt- schaftskammer, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und Arbeiterkammer. www.oekobusi- nessplan.wien.at HO Die Auszeichnungen für die Gewinner des Umweltpreises der Stadt Wien F o t o s : h o u d e K p id ( 1)