F o t o s : s e b a s t ia n P h il iP P /a K W ie n ( 1) , s c h u h ( 1) www.ak-umwelt.atSeite 2 Wirtschaft & umwelt 1/2017 Impressum: Medieninhaber und Herausgeber Bundes arbeits kammer, Prinz- Eugen-Str. 20–22, 1040 Wien E-Mail wirtschaft.umwelt@akwien.at Telefon 01/501 65-DW Redak tion Mag.a Sylvia Leodolter (Chef redakteurin), Eva-Maria Leodolter (Redakteurin) agentur.leodolter@gmx.at Sekretariat Krisztina Hubmann, Sabrina Pochop (DW 2404) Grafisches Konzept Jakob Fielhauer, www.fielhauer.at Layout & Infografik Michael Haderer Coverfoto fotolia.com/chombosan Druck Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H. Wienerstraße 80 A-3580 Horn ISSN 1028-4664 Offenlegung: Wirtschaft & Umwelt ist ein Organ der Bundesarbeitskammer. Aufgabe ist die Vermittlung fundierter wissenschaftlicher Grundlagen der Nachhaltigkeit und auf den Gebieten Ökologie, Umweltöko- nomie, Umweltpolitik. Ziel ist die Förderung des Bewusstseins für nachhaltige Entwicklung und die Verbreitung von Informationen über die Wechselwirkungen von Ökologie und Ökonomie. Die in Wirtschaft & Umwelt ver- öffentlichten Artikel geben nicht notwendi gerweise die Meinung der Bundesarbeitskammer wieder. Atmosphäre dAs wUm-omEtEr naja, geht so ganz gut beruhigend ka ta sr op ha l ver be sse run gs- wü rdi g Das Österreichische Umweltzeichen für Druckerzeugnisse, UZ 24, UW 686 Ferdinand Berger & Söhne GmbH. Unbenannt-1 1 07.07.2009 13:28:58 „Bund und Länder finanzieren den Nahverkehr. Mehr öffentlicher Verkehr bedeutet für Wien und Um- gebung weniger Stau und Umwelt- belastungen!“ Rudi Kaske AK Präsident llFiatmodelle Pkw-Abgaskontrolle auf Italienisch: Alle Marken wurden laut EU- Umweltdachverband T&E von einem unab- hängigen Testinstitut überprüft. Fiat-Modelle wurden aber im Fiat- Labor mit Vorzugsbe- handlung kontrolliert. Grazie, Italia! Wussten wir doch, wie Bürokra- tieabbau funktioniert: Autoproduktion und schlanke Kontrolle aus einem Guss. Nur ohne lästige Auflagen kommt die Wirtschaft in Schwung! FG llGeisterFahrer Großes Kopfzerbrechen macht den steirischen Autolenkern die Tatsa- che, dass ein innovati- ver Entwickler derzeit vollautomatisierte Pkw auf der Pyhrnautobahn (A9 bei Gratkorn) testet. Dass so mancher hier an „Geisterfahrer“ denkt, ist kein Wunder. Man kann nur hoffen, dass die Schrecksekun- de hinterm Lenkrad nicht die Unfallgefahr potenziert. EML llstromFrei E-Mobility überall … Ölkonzerne stöhnen bei dieser Vision. Lieber wäre ihnen, man investiere mehr in Wasserstoff-Fahrzeuge. Das tun ab sofort Daimler, BMW und Linde – Investments von 1,4 Mrd. Euro/ Jahr sind beschlossen. Hyundai (Ioniq) und Toyota (Mirai) haben schon serienmäßige Modelle. Und die OMV denkt mit – 2012 gab es eine, 2015 eine zweite Wasserstoff-Tankstelle – heuer sollen weitere folgen. Reichweite übri- gens ca. 500 km. EML llVW-ethikspe- zialisten 1 Um den Abgasskandal bei VW aufzuarbeiten, ist sie angetreten. Jetzt wirft die Ethikbeauftragte des Konzerns, mit läppischen 12 Mio. € Abfertigung, schon nach einem Jahr das Handtuch. Ethik und VW? Das will einfach nicht zusammengehö- ren. GL llVoGelschredder In Deutschland tragen die Windräder bereits diesen „Spitznamen“. Kein Wunder – jähr- lich sterben laut Naturschutzbund Deutschland bis zu 100.000 Vögel durch die Rotorenblätter der Windkraftanlagen. Auch Fledermäuse dürften nicht gerade Freunde der Windkraft sein – lt. aktuellen Zählungen sterben per anno etwa 250.000 der kleinen Säugetiere. Saubere Energie hat auch Nach- teile. EML llVW-ethikspezia- listen 2 Mehr Schad- stoffe als angegeben produzieren zahlreiche Motoren von VW. Der Strafrahmen dafür be- trägt in Österreich ma- ximal 5.000 €. Das ist zwar fast das Doppelte dessen, was Ex-VW- Chef Winterkorn täglich (!) an Be- triebspension erhält, dürfte aber trotzdem nicht ganz ausreichen, um die zusätzlichen Lungenschäden der BewohnerInnen lang- fristig zu sanieren. GL