F O T O S : S E B A S T IA N P H IL IP P ( 1) www.ak-umwelt.atSeite 2 Wirtschaft & Umwelt 2/2019 Atmosphäre DAS WUM-OMETER naja, geht so ganz gut beruhigend ka ta sr op ha l ver be sse run gs- wü rdi g „Tausende Schüler- innen und Schüler fordern auf den Frei- tags-Demonstratio- nen, zu Recht rasche Maßnahmen, um das Klima zu schützen.“ Renate Anderl BAK Präsidentin Impressum: Medieninhaber und Herausgeber Bundes arbeits kammer, Prinz- Eugen-Str. 20–22, 1040 Wien E-Mail wirtschaft.umwelt@akwien.at Telefon 01/501 65-DW Redak tion Mag.a Sylvia Leodolter (Chef redakteurin), Eva-Maria Leodolter (Redakteurin) agentur.leodolter@gmx.at Sekretariat Krisztina Hubmann, Sabrina Pochop (DW 12404) Grafisches Konzept Jakob Fielhauer, www.fielhauer.at Layout & Infografik Michael Haderer Coverfoto Helmut Stirnweis/Pixabay Druck gugler GmbH Auf der Schön 2 A-3390 Melk/Donau ISSN 1028-4664 Die in Wirtschaft & Umwelt ver- öffentlichten Artikel geben nicht notwendi gerweise die Meinung der Bundesarbeitskammer wieder. EU Ecolabel : AT/28/001 EU Ecolabel : AT/28/001 EU Ecolabel : AT/28/001 Höchster Standard für Ökoeffektivität. Cradle to CradleTM zertifizierte Druckprodukte innovated by gugler*. Das Österreichische Umweltzeichen für Druckerzeugnisse, UZ 24, UW 686 Ferdinand Berger & Söhne GmbH. Unbenannt-1 1 07.07.2009 13:28:58 Gedruckt nach der Richtlinie „Druck- erze gnisse" d s Österreichischen Umweltzeichens gugler*print, Melk, UWZ-Nr. 609, www.gugler.at llPASSAGIERE DÜRFEN FLÜGE VERFALLEN LASSEN Die Fluglinie Brussels Airlines darf einen Rück- flug nicht stornieren, wenn ein Kunde oder eine Kundin den Hinflug nicht in Anspruch ge- nommen hat. Der Verein für Konsumenteninfor- mation (VKI) hatte gegen die „No-Show-Klauseln“ der Airline geklagt und bekam vom Handelsge- richt Wien recht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. DA llAKWS: TEURE VERLUSTE In Frankreich gibt es 58 alternde Atomreaktoren, die laut „Le Parisien“ möglicher- weise zur Gänze (dzt. 84% Staat) verstaatlicht werden sollen, bevor sie nach und nach abge- schaltet werden. Damit wären die EDF-Aktio- näre, der Vorstand und das Management von ihren Milliarden-Risiken sozusagen befreit. Keine besonders kluge Ent- scheidung Verluste zu verstaatlichen! Die letz- ten Jahrzehnte durften die Atomstromerzeuger Profite einfahren, sobald ein Verlustgeschäft droht, übernimmt die öffentliche Hand die Folgekosten und die Atomlobby ist aus dem Schneider. EML llBETONBERG IM KANAL Kurioser Fund in der Londoner Kanali- sation. Ein 105 Tonnen schwerer Betonklotz verstopft auf 100 Metern einen unterirdischen Kanal aus der viktoria- nischen Zeit. Hat wohl ein Bauunternehmen seine überschüssigen Reste entsorgt und nicht daran gedacht, dass das jemals irgendeiner sieht – so quasi „aus den Augen aus dem Sinn“. EML ll WAHNSINNS-TEM- PO Griechenland – zwei Erwachsene und drei Kinder auf einem Moped – das ist keine Seltenheit und dort Alltagsrealität. Natürlich ohne Helm. Wenigstens fahren die Mopeds im Süden langsam – im Gegensatz zum E-Scooter-Rowdy- Pärchen, das in Wien 73 km/h vorgelegt hat, was an galoppierenden Wahnsinn erinnert. Ob da die berittene Polizei überhaupt hinterher kommen wird? EML llKLAGE ABGEWIESEN Ein in einigen Orten der Steiermark angebrach- tes Straßenplakat der Initiative IST (SteirerIn- nen gegen Tierfabriken) traf den Nagel auf den Kopf und ließ die Wogen hochgehen. Vor Gericht spritzten die betroffenen Bauern nicht nur Gift sondern auch Galle: Gott schüt- ze uns vor giftsprit- zenden Bauern – las man nämlich darauf. Es folgten eine Klags—an- drohung von der LWK- Steiermark und eine Klage des Bauernbun- des. Das Bezirksgericht Graz-West hat nun den Antrag des Bauernbun- des zur einstweiligen Verfügung auf Unterlas- sung abgewiesen. Die IST sieht sich bestätigt und möchte weiterhin darauf aufmerksam machen, dass sich die Landwirtschaft in einer Sackgasse befindet. EML