Arbeit&Wirtschaft 6/201242 Schwerpunkt Zahlen, Daten, Fakten Die Angst vor Arbeitslosigkeit ist bei Jugendlichen eher gering – nicht unberechtigt, denn der Anteil der Arbeitslosen ist mit der Krise nicht gestiegen. Gerechtigkeit in der Gesellschaft ÖGB-VERLAG/APA-AUFTRAGSGRAFIKQuelle: AK 69 67 67 47 46 4458 76 55 1.500 Befragte – stimme voll und ganz/eher zu, 14- bis 29-Jährige gesamt, Angaben in Prozent (Mehrfachnennung möglich) In Österreich werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer. Die meisten Menschen in Österreich sind anständig. Man kann ihnen vertrauen. Heute ist jeder so mit sich selbst beschäftigt, dass er nicht mehr an andere denkt. Das österreichische Sozialsystem kümmert sich um alle, die in eine schwierige Situation gekommen sind. Wer mehr besitzt, sollte auch einen größeren Beitrag leisten. In Österreich werden immer mehr Menschen an den Rand gedrängt. In der österreichischen Gesellschaft hat jeder Mensch die Möglichkeit, sich einzubringen und Dinge zu verändern. Wer es mit den Gesetzen nicht immer ganz genau nimmt, hat in Österreich mehr Chancen, etwas zu erreichen. Wir Jungen müssen für uns selbst sorgen, uns hilft heute keiner mehr. Angst vor Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen Angaben in Prozent 14- bis 29-Jährige gesamt männlich weiblich ohne Matura mit Matura bzw. in Ausbildungen, die nicht mit Matura abschließen bzw. akad. Abschluss/ in Ausbildungen, die mit Matura abschließen keine Angst geringe Angst mal mehr, mal weniger große Angst weiß nicht/k. A. ÖGB-VERLAG/APA-AUFTRAGSGRAFIKQuelle: AK, 1.500 Befragte 31,1 35,2 28,9 36,0 24,7 28,4 26,4 26,7 7,3 10,8 11,2 7,5 4,2 4,0 4,9 3,5 21,6 28,5 26,3 32,8