Arbeit&Wirtschaft 11/20126 Aus AK und Gewerkschaften GPA-djp: Geld ist genug da! Drei-Länder-Aktionswochen von GPA-djp, ver.di und Unia. Die deutsche Gewerkschaft ver.di, die österreichische Gewerkschaft GPA-djp und die Schweizer Gewerkschaft Unia organisierten ab 1. November 2012 Drei-Länder-Aktionswochen unter dem Motto „Geld ist genug da. Zeit für (Steuer-)Gerechtigkeit“. Mit Veranstaltungen und Aktionen zeigten die Gewerkschaften auf, dass es in Europa Geld für Wachstum und In- vestitionen gibt. Dafür muss das Miss- verhältnis von öffentlicher Armut (Staatsschulden) und privatem Super- reichtum angegangen werden. Die Staatsschulden der Eurozone betragen heute zehn Billionen Euro. Dem stehen 27 Billionen an privaten Vermögen gegenüber. Es braucht eine Besteuerung der hohen Einkommen, der großen Vermögen und der Spekulations- gewinne. Dann kann wieder in Bildung, Gesundheit, Klimaschutz und Infra- struktur investiert werden – was Arbeits- plätze schaffen wird. Die drei Gewerk- schaften wollen, dass Europas Reichtum allen ein gutes Leben ermöglicht. Mehr Info www.geld-ist-genug-da.eu i m p r e s s u m Redaktion „Arbeit&Wirtschaft“: Johann-Böhm-Platz 1, 1020 WienTel.: (01) 534 44-39263 Dw., Fax: (01) 534 44-100222 Dw.Katharina Klee (Chefredak- teurin): 39269 Dw.Sonja Adler (Sekretariat): 39263 Dw. 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ÖsterreicherInnen müssen immer mehr fürs Essen ausgeben. In vielen Preisen ist ein nicht erklärbarer Österreich-Auf- schlag enthalten. Die Verbraucherpreise sind in Österreich 2011 um 3,6 Prozent angestiegen, in Deutschland um 2,5 Pro- zent. Auch im Durchschnitt der ersten vier Monate des laufenden Jahres stie - gen bei uns die Preise stärker als in Deutschland. Ein und dasselbe Produkt, der glei- che Konzern – aber für österreichische KonsumentInnen heißt es mehr zahlen als für deutsche. So sind in Supermärkten und bei Discountern etwa gleiche Marken-Le- bensmittel in Wien um durchschnitt- lich elf Prozent teurer als in München. Auch bei gleichen Marken-Haushalts- oder Pflegeprodukten und derselben Drogeriekette wird es bei uns kostspie- liger: Im März kosteten die identen Pro- dukte bei uns über ein Viertel mehr als in Köln. Nun verrechnen Wiener Han- delsketten für das gleiche Haushalts- oder Pflegeprodukt im Schnitt um ein Drittel mehr als Geschäfte in Köln. Gerade wer wenig hat, muss auch beim Einkaufen jeden Euro zweimal umdrehen und sehr wohl auf den Preis schauen, bevor Geld ausgegeben wird. Wer von Produkten, die er braucht, immer nur das günstigste kaufte, der zahlte für einen Warenkorb mit 40 Pro- dukten Anfang des Jahres in Wien um durchschnittlich rund neun Prozent mehr als in Berlin. Nun heißt es noch mehr ausgeben: WienerInnen zahlen um durchschnitt- lich ein Fünftel mehr als BerlinerIn - nen. Während dieser Warenkorb Wie- ner KonsumentInnen 83 Euro koste - te, waren es für BerlinerInnen rund 71 Euro. Die hohen Preise machen für viele von uns das Leben kaum leistbar. Mit dem AK Supermarkt verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihren Einkauf. tinyurl.com/a4rl726