Arbeit&Wirtschaft 4/2013 7Aus AK und Gewerkschaften �GJ: �Wir geben keine Ruhe!� Die Gewerkschaftsjugend hat mit Sascha Ernszt einen neuen Vorsitzenden und macht Druck f�r mehr Qualit�t in der Lehrlingsausbildung. Die Wirtschaft muss wieder mehr ausbilden. �ber �sterreich, DeutschlanD unD europa. Vor Der Wahl ist nach Der Wahl podiumsdiskussion info und anmeldung: veranstaltung@oegbverlag.at eintritt frei! podiumsdiskussion mit: Wolfgang lieb, nachDenkseiten � Die kritische Website Markus Marterbauer, leiter der abteilung Wirtschaftswissenschaft und statistik der aK Wien Moderation: Katharina Klee, chefredakteurin arbeit&Wirtschaft nationalratswahlen in �sterreich und bundestagswahl in Deutschland im herbst 2013. europawahl im Mai 2014. sowohl Deutschland als auch �sterreich sind im Vergleich mit den meisten anderen eu -l�ndern bisher noch einigerma�en gut durch die Krise gekommen. Gleichzeitig meinen viele, die beiden l�nder h�tten weniger zur l�sung der Krise beigetragen, als sie wirtschaftlich k�nnten und man politisch von ihnen erhoffen w�rde. Deutschland versch�rft durch seine Vorgaben sogar den austerit�tskurs, die Wettbewerbsorientierung und die neoliberale ausrichtung der eu-strategie, und auch �sterreich muss sich den Vorwurf gefallen lassen, nicht viel dagegen zu tun. Wo aber sind die tats�chlichen spielr�ume f�r eine alternative, emanzipatorische Wirtschafts- und besch�ftigungspolitik in der eu? Mehr infos: nachDenkseiten: http://nachdenkseiten.de a&W-blog: http://blog.arbeit-wirtschaft.at a&W-Website: http://arbeit-wirtschaft.at a&W-Facebook: http://facebook.com/arbeit.wirtschaft a&W-twitter: http://twitter.com/AundW eine Veranstaltung der arbeit&Wirtschaft in Kooperation mit den nachDenkseiten und �Gb-Verlag. Datum: Mont ag, 10. Juni 2 013, 18:30 U hr Ort: Fachbuc hhandlung d es �GB-Verla gs Rathausstra� e 21, 1010 W ien Die Veransta ltung via Live -Stream: http://livestre am.arbeit-wir tschaft.at �Wir geben erst dann Ruhe, wenn unsere Forderungen umgesetzt sind!� � diese Ansage machte Sascha Ernszt in seiner Antrittsrede. Ernszt wurde mit 92,3 Pro- zent der Stimmen zum neuen Bundes- vorsitzenden der �sterreichischen Ge- werkschaftsjugend gew�hlt. Der 25-J�h- rige folgt auf J�rgen Michlmayr, der seit November 2006 �GJ-Vorsitzender war. Am 27. April ging der 33. �GB- Bundesjugendkongress in Wien �ber die B�hne. �Wir sagen den Unterneh- men den Kampf an, die Lehrlinge aus- beuten oder die erst gar keine ausbil- den.� Bis alle Ziele der Gewerkschaftsju- gend erreicht seien, werde noch viel zu tun sein, sagte der neu gew�hlte �GJ- Vorsitzende Sascha Ernszt, aber die Ju- gend d�rfe deswegen nicht vorzeitig auf- geben. Kurz gesagt: �Lasst die K�pfe nicht h�ngen, lasst die K�pfe rauchen!� Das Forderungsprogramm, das die Kongressdelegierten beschlossen haben, umfasst viele Bereiche: Die Fachkr�fte- milliarde muss rasch umgesetzt, die Qualit�t in der Lehrlingsausbildung er- h�ht werden. Die Lehre mit Matura soll kostenlos absolviert werden k�nnen, und die Lehrlinge m�ssen bei voller Be- zahlung f�r die Pr�fungsvorbereitung frei bekommen. Einkommensunter- schiede zwischen Frauen und M�nnern, die schon im Lehrlingsalter problema- tisch sind, m�ssen beseitigt werden. Mehr auf: www.oegj.at