6 Arbeit&Wirtschaft 6/2014Nachruf I M P R E S S U M Redaktion „Arbeit&Wirtschaft“: Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien, Tel.: (01) 534 44-39263 Dw., Fax: (01) 534 44-100222 Dw., Sonja Fercher (CvD), Sonja Adler (Sekretariat): 39263 Dw. 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Nachdrucke, auch auszugsweise, nur mit Zustimmung der Redaktion und mit Quellenangabe. Barbara Prammer (1954–2014) Nationalratspräsidentin, engagierte Feministin Norbert Scheed (1962–2014) Bezirksvorsteher, Kämpfer für Gerechtigkeit und gegen rechts „Eigentlich wünsch ich mir nur noch viel Zeit“, sagte Barbara Prammer erst vor wenigen Monaten in einem Interview. Viel zu wenig Zeit wurde ihr gegeben, viel zu früh schied Barbara Prammer aus dem Leben. Ob es um die Gleichstel- lung der Frauen, Demokratie oder den Kampf gegen Rassismus ging: Sie war ein leuchtendes Beispiel für alle, die für ihre Überzeugungen eintreten und auch unter schwierigen Bedingungen nicht davon abweichen. Geboren wurde Barbara Prammer am 11. Jänner 1954 in Ottnang am Hausruck in Oberösterreich, einer Berg- arbeitergemeinde mit langer sozialde- mokratischer Tradition. 1991 wurde sie nicht nur in den oberösterreichischen Landtag, sondern auch gleich zur Zwei- ten Landtagspräsidentin gewählt. 1995 war sie die erste Frau in der oberösterreichischen Landesregierung. Von 1997 bis 2000 war Barbara Pram- mer Bundesministerin für Frauenange- legenheiten und KonsumentInnen- schutz. Im Oktober 1999 wurde Barbara Prammer in den Nationalrat gewählt, im Jahr 2004 wurde sie Zweite Präsiden- tin, am 30. Oktober 2006 wurde sie dann Nationalratspräsidentin – und war somit die erste Frau an der Spitze des Nationalrates. Es liegt nun an uns, ihr Engagement weiterzutragen. Norbert Scheed hatte immer ein klares Bild von der Zukunft der Stadt und seines Be- zirks und setzte sich für die Umsetzung auch persönlich sehr intensiv ein. Er er- hob seine Stimme stets klar gegen rechts. Nie wurde er müde, für Gerechtigkeit und die Anliegen der ArbeitnehmerInnen zu kämpfen. Norbert Scheed wurde am 17. August 1962 in Neunkirchen geboren. Er absol- vierte die Sozialakademie und trat im Jahr 1983 in die GPA ein. Im Jahr 1989 wurde er Landessekretär der GPA Wien, die er bis zu seinem Wechsel in die Kom- munalpolitik im Jahr 2006 als Regional- geschäftsführer leitete. Ab 1989 war er Kammerrat, im Jahr 1991 wurde er auch Mitglied im Vorstand der AK Wien. Das 1994 von ihm verfasste Memorandum zur ArbeitnehmerInnenförderung in Wien war die Initialzündung für die im Jahr darauf erfolgte Gründung des Wie- ner ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (WAFF), dem er bis zum Jahr 2006 als Vorstandsvorsitzender und Vizepräsident angehörte. Wir wünschen Norbert Scheed ein letztes Glückauf! © Ö GB -V er la g/ Pa ul S tu rm © H ou de k / P ID