Arbeit&Wirtschaft 7/2014 5Kampagne Geballte Kraft für Steuersenkung Mehr als 5.000 BetriebsrätInnen, JugendvertrauensrätInnen und PersonalvertreterInnen aus ganz Österreich kamen zur Präsentation des „Lohnsteuer-runter!“-Modells in Wien. Großer Andrang herrschte am 18. Septem- ber bei der Konferenz der Belegschaftsver- treterInnen zur ÖGB-Kampagne „Lohn- steuer runter!“ im Austria Center Vienna (ACV). Vor mehr als 5.000 BetriebsrätIn- nen, PersonalvertreterInnen und Jugend- vertrauensrätInnen aus ganz Österreich wurde das GB/AK-Entlastungsmodell präsentiert. Somit startete die ÖGB-Kam- pagne „Lohnsteuer runter!“ in die nächste Phase. „Jetzt liegt es an der Bundesregie- rung, unser Modell auch umzusetzen und die Lohnsteuer spürbar zu senken“, sagte AK-Präsident Rudi Kaske im bis auf den letzten Platz gefüllten ACV. Noch am Tag der Konferenz selbst trudelten in der Post- stelle des ÖGB Unterschriften ein, 3.000 aus der Wiener und Steiermärkischen Ge- bietskrankenkasse, 1.500 von der Post so- wie mehr als 3.000 von der voest in Linz. Seit Beginn der Kampagne Anfang Juli haben also rund 700.000 Menschen im ganzen Land die Forderung nach niedri- geren Lohnsteuern unterstützt. „Diese be- eindruckende Unterstützung haben tau- sende BelegschaftsvertreterInnen möglich gemacht, die über den Sommer für unse- re Kampagne in Betrieben und an Dienst- ÖGB-Präsident Erich Foglar, ÖGB-Vizepräsident Norbert Schnedl, gf. ÖGB-Vizepräsidentin Renate Anderl und AK-Präsident Rudi Kaske (v.l.n.r.) präsentierten den Online-Rechner zum ÖGB/AK-Steuermodell. Bernhard Achitz, Leitender Sekretär des ÖGB, präsentierte gemein- sam mit AK-Direktor Werner Muhm die Details des ÖGB/AK-Entlas- tungsmodells für ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen. Mit dem Zug, mit Bussen oder dem eigenen Auto: Mehr als 5.000 Ge- werkschafterInnen aus ganz Österreich kamen zur Belegschaftsver- treterInnen-Konferenz nach Wien. ÖGB-Präsident Erich Foglar bedankt sich bei den anwesenden Ge- werkschafterInnen für ihre Unterstützung, aber auch bei denjenigen, die die ÖGB-Forderung bisher unterschrieben haben. © Ö GB -V er la g/ M ic ha el M az oh l stellen sowie im privaten Umfeld gewor- ben haben. Dafür gebührt euch allen un- ser ganz besonderer Dank“, sagte ÖGB-Präsident Erich Foglar. „Vor allem aber auch jenen, die unsere Forderung bis- her unterschrieben haben. Und eines ist auch klar: Eine Reform, bei der den ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen das Geld aus der linken Tasche gezogen wird, nur um es ihnen in die rechte wie- der hineinzustecken, werden wir vehe- ment ablehnen“, hielt Foglar fest. Jetzt eigenen Vorteil ausrechnen: www.mehrnetto.arbeiterkammer.at