6 Arbeit&Wirtschaft 7/2014Aus AK und Gewerkschaften I M P R E S S U M Redaktion „Arbeit&Wirtschaft“: Johann-Böhm-Platz 1, 020 Wien, Tel.: (01) 534 44-39263 Dw., Fax: (01) 534 44-100222 Dw., Sonja Fercher (CvD), Sonja Adler (Sekretariat): 39263 Dw. 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Nachdrucke, auch auszugsweise, nur mit Zustimmung der Redaktion und mit Quellenangabe. GPA-djp: Betriebsrat bei Lidl gegründet ArbeitnehmerInnenvertretung für rund 4.500 Beschäftigte Arbeiterkammer: Keine Arbeit, zu wenig Geld Situation der Menschen ohne Arbeit immer schwieriger Rund 4.500 Beschäftigte von Lidl Öster- reich haben jetzt einen neuen, zusätzli- chen Ansprechpartner: Beim Lebensmit- telhändler mit Sitz in Salzburg wurde ein Betriebsrat gegründet. Lidl Österreich hat das Angebot der Gewerkschaften, ei- nen Betriebsrat zu gründen, aktiv mitge- tragen, berichtet Gerald Forcher von der GPA-djp Salzburg: „Nach ersten konst- ruktiven Gesprächen gab es ein gemein- sames Schreiben von Lidl Österreich, der Gewerkschaft vida und der GPA-djp, in dem die Belegschaft über die geplante Be- triebsratswahl informiert wurde. Die Re- sonanz war sehr erfreulich, es haben sich viele Interessierte mit der Bereitschaft ge- meldet, die Interessen ihrer Kolleginnen und Kollegen als Mitglied im Betriebsrat zu vertreten. Das Ergebnis der Betriebs- ratswahl sind zwei gut aufgestellte Teams, die alle Regionen abdecken.“ „Ich bin sehr kommunikativ und kenne das Unternehmen auch von meh- reren verschiedenen Seiten“, beschreibt Betriebsrat Michael Wörthner seine Ambitionen. Er ist gelernter Tapezierer, musste diesen Beruf aber aus gesund- heitlichen Gründen aufgeben. Inzwi- schen hat er eine Abendschule absolviert und die Matura nachgeholt. Ende 2007 wurde er Lidl-Filialleiter und wechselte danach in die Unternehmenszentrale. Eine besondere Herausforderung für die frisch gewählten Betriebsrä- tInnen: Sie waren allesamt bis dato noch nicht in einem Betriebsrat tätig. „Wir sind alle neu. Deshalb wollen wir den Betriebsrat aufbauen und sattelfest machen“, erklärt Doris Migsch, eben- falls Mitglied des Betriebsrats. Ihre Tä- tigkeit bei Lidl startete Migsch 1999 als Kassiererin im 21. Bezirk in Wien, 2008 wurde sie Filialleiterin. „Ich bin schon sehr lange im Unternehmen und habe viel Auf- und Umbau miterlebt.“ Migsch hat eine Lehre als Schuhverkäu- ferin hinter sich und war danach einige Jahre bei Hofer tätig. Wir wünschen dem Team viel Erfolg. Weitere Infos finden Sie unter: www.gpa-djp.at Menschen ohne Berufsausbildung, Perso- nen mit gesundheitlichen Problemen oder Menschen ab einem bestimmten Alter finden seltener eine Erwerbsar- beit, von der sie leben können. Zudem sind sie länger von Arbeitslosigkeit be- droht. „Viele müssen sich also auf eine länger dauernde Arbeitslosigkeit ein- stellen“, befürchtet Josef Wallner, Leiter der Abteilung Arbeitsmarktpolitik in der Arbeiterkammer Wien. Besonders schwierig für die Betroffe- nen ist es, mit dem Einkommen wäh- rend der Arbeitslosigkeit auszukommen, wie eine Studie von IFES und Sora zeigt. Bereits nach einer zweimonatigen Ar- beitslosigkeit sagen 36 Prozent der Be- troffenen, dass sie ein sehr großes Pro- blem haben, mit den Einkommens- einbußen zurande zu kommen, nach sechs Monaten geht es bereits beinahe jedem Zweiten so. Für drei Viertel der Betroffenen be- deutet Arbeitslosigkeit jedenfalls ein finanzielles Problem. Oft reichen die Mittel zur Abdeckung der Lebenshal- tungskosten nicht mehr aus. Zwölf Pro- zent der Befragten gaben an, häufig bzw. manchmal bei der Bezahlung der Miete in Verzug zu geraten. Besonders betrof- fen sind AlleinerzieherInnen. Die Studie zum Download: tinyurl.com/lc6oaxh