Arbeit&Wirtschaft 10/20156 Aus AK und Gewerkschaften I M P R E S S U M Redaktion „Arbeit&Wirtschaft“: Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien, Tel.: (01) 534 44-39263 Dw., Fax: (01) 534 44-100222 Dw., Sonja Fercher (CvD), Sonja Adler (Sekretariat): 39263 Dw. 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Nachdrucke, auch auszugsweise, nur mit Zustimmung der Redaktion und mit Quellenangabe. AK: Starke Bildungsvererbung in Österreich OECD-Bildungsvergleich: AK-Präsident Rudi Kaske fordert gesamtnatio- nale Bildungs strategie und soziale Schulförderung. Nach wie vor schließen hauptsächlich Kin- der von AkademikerInnen ein Hoch- schulstudium ab. Bei den Chancen auf Aufstieg durch Bildung, der sogenannten Aufwärtsmobilität, reiht die OECD Ös- terreich in ihrem kürzlich veröffentlich- ten Bildungsvergleich ganz weit hinten. „Wir müssen bei der Bildung alle mit- nehmen“, fordert AK-Präsident Rudi Kaske. Zum anscheinend explosionsartigen Anstieg des Anteils der AkademikerIn- nen an der Bevölkerung in Österreich, der sich auf den ersten Blick ergibt, sagt Kaske: „Wir dürfen uns nicht täuschen lassen.“ Ohne berufsbildende Schulen liegt der Anteil der AbsolventInnen von Hochschul-Studien nach wie vor um mehr als ein Drittel unter dem Schnitt der OECD-Länder. Kaske fordert zusätzlich zum jüngs- ten Bildungskompromiss der Bundesre- gierung eine gesamtnationale Bildungs- strategie: „Alle brauchen ihre Chance auf bestmögliche Bildung. Vor allem muss Schluss sein damit, dass Bildung vererbt wird.“ In der gesamtnationalen Bil- dungsstrategie müssen weitere Schritte enthalten sein, damit kein Talent auf dem Weg zur bestmöglichen Bildung und Ausbildung verloren geht. Es sei ein Erfolg, dass jetzt das zweite Gratis-Kin- dergartenjahr kommen soll. Als nächster Schritt ist dem AK-Prä- sidenten eine soziale Schulfinanzierung wichtig: Die Schulen sollen umso mehr Mittel bekommen, je mehr SchülerIn- nen sie haben, denen die Eltern selbst nicht beim Lernen helfen können. Infos unter: tinyurl.com/powju9e GPA-djp/AK: Mehr Fairness bei All-in-Verträgen Langjährige Forderung endlich erfüllt: Arbeitsrechtspaket bringt Maß- nahmen gegen unfaire Vertragsklauseln. Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) drängt schon viele Jahre auf gesetzliche Initiativen gegen den Missbrauch von All-in-Verträgen – mit Erfolg! Ab dem 1. Jänner 2016 muss das Grundgehalt für die Normalarbeitszeit klar ausgewiesen sein. Die verpflichtende Transparenz macht es möglich, auszurechnen, wie Mehrarbeitsstunden durch eine Überzah- lung gedeckt sind. „Es geht nicht darum, diese Vertrags- form generell in Frage zu stellen“, hält GPA-djp-Chef Wolfgang Katzian fest. „Die Verträge sollen auf jene Tätigkeiten beschränkt bleiben, die echte Führungs- und Managementaufgaben beinhalten, und sie sollen auch kein Instrument sein, um Lohn- und Gehaltsansprüche von Be- schäftigten zu senken.“ Weitere Verbesse- rungen: Teilzeitbeschäftigte müssen in Zukunft darüber informiert werden, wenn in einem Unternehmen eine Stelle mit höherem Arbeitszeitausmaß ausge- schrieben wird. Konkurrenzklauseln sind nur noch bei Einkommen ab 3.240 Euro zulässig. Außerdem sind ArbeitgeberIn- nen künftig verpflichtet, den Arbeitneh- merInnen eine schriftliche Lohnabrech- nung sowie eine Kopie zur Anmeldung zur Sozialversicherung auszuhändigen. „Derzeit erleben die Rechtsberaterinnen und Rechtsberater in Gewerkschaften und Arbeiterkammern allzu oft, dass Be- schäftigte gar keine Lohnabrechnungen erhalten oder nur einen Waschzettel, auf dem ein einziger Betrag genannt ist“, kri- tisiert AK-Präsident Rudi Kaske. Infos unter: tinyurl.com/ox57vao