Arbeit&Wirtschaft 3/20156 Aus AK und Gewerkschaften I M P R E S S U M Redaktion „Arbeit&Wirtschaft“: Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien, Tel.: (01) 534 44-39263 Dw., Fax: (01) 534 44-100222 Dw., Sonja Fercher (CvD), Sonja Adler (Sekretariat): 39263 Dw. 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Nachdrucke, auch auszugsweise, nur mit Zustimmung der Redaktion und mit Quellenangabe. AK: Unternehmen finanziell gut gerüstet Dividendenausschüttungen: AK fordert Umdenken der Unternehmer. ÖGB: Wesentliche Ziele umgesetzt Bundesvorstand beschließt Resolution zu Steuerentlastung. Solide finanzielle Basis, stabile Ertrags lage und ein neuerlicher Rückgang bei den Dividendenausschüttungen: So lassen sich die Ergebnisse des AK-Unterneh- mensmonitors zusammenfassen. Vor al- lem bei der finanziellen Stabilität können die Betriebe punkten, die Zahlungsfähig- keit kann sich sehen lassen und die Ge- winnsituation ist stabil. Leicht positiv entwickelte sich auch die Beschäftigung, sie nahm um 0,6 Prozent auf 573.347 Vollzeitbeschäftigte zu. Untersucht wur- den die Jahresabschlussdaten für das Wirtschaftsjahr 2013 von 1.370 Unter- nehmen. Erfreulich ist die Entwicklung der Dividendenausschüttungen, diese lagen zum zweiten Mal in Folge unter den In- vestitionen in Sachanlagen. Abzuwarten bleibt, ob die Unternehmen diese be- grüßenswerte Strategie fortsetzen. Die Eigentümer dürfen sich im Übrigen weiterhin über beachtliche Renditen auf ihr eingesetztes Kapital freuen, die bei 11,2 Prozent lagen – Renditen, von de- nen Otto-Normal-SparerInnen nicht einmal träumen können. Investitionen gehen insgesamt zu- rück und liegen noch sehr deutlich unter den Vorkrisenjahren. Um die Konjunktur wieder anzukurbeln, be- darf es jedenfalls eines deutlichen Anstiegs der Investitionstätigkeit der Unternehmen. AK-Präsident Rudi Kaske zum Er- gebnis: „Die sinkenden Dividendenaus- schüttungen lassen hoffen, dass bei den Unternehmen ein Umdenken einsetzt. Wir fordern jedenfalls, dass mehr Geld in die Betriebe gesteckt als ausgeschüttet wird, um für eine nachhaltige positive wirtschaftliche Entwicklung und den Erhalt und die Schaffung von Arbeits- plätzen zu sorgen.“ Mehr Infos unter: tinyurl.com/qfuzr8q Die ArbeitnehmerInnen und PensionistIn- nen werden sich ihre Entlastung nicht selbst bezahlen: Diese zentrale Forderung der „Lohnsteuer runter!“-Kampagne hat der ÖGB-Bundesvorstand im März er- neut bekräftigt. Einschnitte in Sozial- und Pensionssysteme lehnt der ÖGB- Bundesvorstand klar ab. Mit Bedauern sieht der ÖGB, dass es nicht zu mehr Maßnahmen für größere Verteilungsge- rechtigkeit gekommen ist. „Die wirt- schaftliche Entwicklung ist alles andere als positiv“, sagte ÖGB-Präsident Erich Foglar in der Sitzung des ÖGB-Bundes- vorstands. „In dieser Situation war es die einzig richtige Entscheidung, die Lohn- steuern zu senken. Denn eines der Kern- probleme ist, dass wir im Wachstum zu- rückgefallen sind. Österreich gehört zu den wachstumsschwächsten Ländern der EU. Und eine Entlastung der niedrigen und mittleren Einkommen kurbelt den Konsum an und stärkt das Wachstum.“ Der ÖGB wird die Umsetzung der Steuerreform genau im Auge behalten. Dabei wird es auf die konkrete Ausge- staltung der Gesetze ankommen, mit denen die Steuerreform 2015/2016 zu geltendem Recht wird. „Die Menschen brauchen nicht nur eine Steuerentlas- tung, sondern auch soziale Absicherung. Deshalb darf es bei den Nachverhand- lungen zu keinen Angriffen auf Arbeit und Beschäftigung sowie auf das Ge- sundheits- und Pensionssystem oder das AMS kommen“, warnt der ÖGB. Mehr Infos unter: tinyurl.com/p7avuhu