Arbeit&Wirtschaft 4/20156 Aus AK und Gewerkschaften I M P R E S S U M Redaktion „Arbeit&Wirtschaft“: Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien, Tel.: (01) 534 44-39263 Dw., Fax: (01) 534 44-100222 Dw., Sonja Fercher (CvD), Sonja Adler (Sekretariat): 39263 Dw. 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Nachdrucke, auch auszugsweise, nur mit Zustimmung der Redaktion und mit Quellenangabe. GPA-djp: Finanzpolitik braucht „goldene Regel“ Katzian bei Konzerneforum: Europa braucht öffentliche Investitionen. ÖGJ: Ausbildungspflicht für Betrieb Sascha Ernszt bei 34. ÖGJ-Jugendkongress als Vorsitzender bestätigt. „Alle Versuche, die Krise in Europa zu be- enden, sind bisher gescheitert, weil sie nur eine Fortsetzung der rigiden Sparpolitik waren“, kritisierte Wolfgang Katzian beim 16. Konzerneforum der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalis- mus, Papier (GPA-djp). „Statt immer mehr desselben wirkungslosen Spar- zwangs brauchen wir wirksame Instru- mente, die den Staaten gerade in Zeiten des Abschwungs die notwendige Luft zum Investieren geben“, forderte der Vorsit- zende. Eine Möglichkeit, die wirtschaftspo- litische Sackgasse zu beenden, sei die Einführung einer „goldenen Regel der Finanzpolitik“ bei den budgetpoliti- schen EU-Vorgaben. Kern dieser Regel ist es, wachstumsfördernde öffentliche Investitionen vom Sparzwang auszuneh- men, um dringend notwendiges Wirt- schaftswachstum zu stimulieren und damit die Grundlage für Budgetkonsoli- dierungen zu schaffen. „Wir können nur aus dieser Krise hinauswachsen, nicht aus ihr herausschrumpfen. Europa ist noch immer der reichste Kontinent dieser Erde. Gerechte Verteilung und Vollbeschäftigung müssen ins Zentrum der europäischen Politik rücken“, so Katzian. Das Konzerneforum stand unter dem Motto „Europa braucht mehr Gewerk- schaft – Gewerkschaft braucht mehr Europa“. Im Mittelpunkt stand die Vernetzung der GPA-djp innerhalb der europäischen und internationalen Gewerkschaftsbewegung. „Gut vernetz- te und kooperierende europäische Ge- werkschaften werden ein wesentlicher Faktor sein, einen solidarischen Ausweg aus der wirtschaftlichen und sozialen Krise in Europa zu finden“, so der GPA-djp-Vorsitzende. Mehr Infos unter: tinyurl.com/ncxodeo Eine Verpflichtung der Betriebe, Lehr - plätze anzubieten: So lautete die wichtigs- te Forderung des frisch wiedergewählten Vorsitzenden der Österreichischen Ge- werkschaftsjugend (ÖGJ) Sascha Ernszt. „Die duale Berufsausbildung gerät durch die rückläufige Ausbildungsbereitschaft der Betriebe weiter unter Druck. Lobge- sänge auf die Berufsausbildung seitens Politik und Wirtschaft verdecken das Pro- blem, das in wenigen Jahren schwere Fol- gen haben kann“, kommentierte Ernszt den Leit antrag, der vom ÖGB-Bundes- jugendkongress am 25. April beschlossen wurde. Außerdem erneuerte er die ÖGJ- Forderung nach der überfälligen Umset- zung der Fachkräftemilliarde. Mit 94 Prozent der Stimmen wurde Ernszt beim 34. ÖGB-Bundesjugend- kongress erneut zum ÖGJ-Vorsitzenden gewählt. In seiner Antrittsrede sagte er: „Jugendliche wollen arbeiten, aber sie wollen auch das dementsprechende Ge- halt und den Respekt dafür.“ In einem Initiativantrag forderte die Mehrheit der 330 Delegierten, dass künftig alle Lehr- linge an Betriebsratswahlen teilnehmen dürfen. Derzeit ist das erst mit 18 Jahren möglich. Die immer wieder geforderte Wahlaltersenkung auf 16 Jahre ist der ÖGJ zu wenig. „Die Mitbestimmung im Betrieb würde dadurch nur bedingt ge- stärkt werden. Im Jahr 2013 waren 32,2 Prozent aller Lehrlinge 15 Jahre alt. Sie würden von der Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre nicht profitieren“, kritisierte Ernszt und forderte: „Alle Lehrlinge sol- len den Betriebsrat wählen dürfen.“ Mehr Infos unter: www.oegj.at