Arbeit&Wirtschaft 8/2015 3Inhalt, Rubriken Wenn die Pause erzwungen wird 36 Die unfreiwillige Auszeit wird für viele zur Qual. Arbeitslose sind sogar gestresster als ManagerInnen. Bildung mit schnell 38 Die Bologna-Reform hat das Hochschulstudium beschleunigt. Das geht zu Lasten von sozial schwachen Studierenden. Einfach mal raus 40 Durchatmen können: Bildungskarenz ist dafür eine Möglichkeit, sie ist aber oft eine Frage des Geldes. Interview: Paradoxien unserer Zeit 8 Soziologe Astleithner über steigende Zeitressourcen bei steigen- dem Stress und Arbeitsfetisch bei steigenden Arbeitslosenzahlen. Standards: Standpunkt: Muße für alle! 4 Veranstaltung: 70 Jahre und kein bisschen leise 5 Aus AK und Gewerkschaften 6/7 Historie: Die Licht- und Lufthungrigen 11 Zahlen, Daten, Fakten 24 Neues aus der SOZAK: Wachstumsstörungen 42 Frisch gebloggt 44 Nicht zuletzt – von Wolfgang Katzian 45 Man kann nicht alles wissen 46 Erklärungen aller grün markierten Worte. „Empirisch steigt die Arbeitslosigkeit, das ist das einzig Sichere“, antwortet der So- ziologe Franz Astleithner und verweist damit auf eine der Notwendigkeiten für die Arbeitszeitverkürzung. Nicht nur im Interview geht es um ein wunderbares Thema, nämlich Entschleunigung und Pause machen. Dafür werfen wir einen Blick in die Geschichte von Be- und Ent- schleunigung (S. 11, 12), hinterfragen die Freizeitindustrie (S. 14) sowie die Be- schleunigung in der Bildung (S. 38). Wir beschäftigen uns mit dem Wert der Sies- ta (S. 18), dem freien Sonntag (S. 20), guten Pausenräumen in Betrieben (S. 30) oder im öffentlichen Raum (S. 28). Das Recht auf Faulheit (S. 16) darf natürlich ebenso wenig fehlen wie die Flucht aus der Beschleunigung (S. 40). Wir sehen uns auch die andere Seite der Medaille an, nämlich schlechte Arbeits- bedingungen an den Erholungsorten (S. 26) und erzwungene Pausen (S. 36). Wir setzen uns mit der Arbeitszeitverkür- zung auseinander (S. 22), haben uns auf Spurensuche nach guter Teilzeit begeben (S. 34) und beschäftigen uns mit zeitspen- denfreudigen Frauen (S. 32). Der GPA- djp-Vorsitzende Wolfgang Katzian er- klärt in unserer Kolumne „Nicht zuletzt“, warum Vorbehalte gegenüber der Arbeits- zeitverkürzung retro sind. „Neues aus der SOZAK“ beschäftigt sich mit dem Betriebsratsnachwuchs (S. 42). Unter „Frisch gebloggt“ lesen Sie Inter- essantes aus unserem ExpertInnenblog blog.arbeit-wirtschaft.at. Online finden Sie uns wie gewohnt unter www.arbeit- wirtschaft.at sowie auf www. facebook.com/ arbeit.wirtschaft und twitter.com/AundW. Wir freuen uns stets über Kritik und An- regungen (aw@oegb.at) und wünschen viel Vergnügen bei der Lektüre. Für das Redaktionskomitee Sonja Fercher Redaktion internJetzt mal langsam! www.arbeit-wirtschaft.at Alle Beiträge finden Sie auch auf unserer Homepage sowie die eine oder andere Ergänzung zu einzelnen Themenschwerpunkten, die wir aus Platzgründen in der Zeitschrift nicht mehr berücksichtigen konnten. Dieser Code kann mit einem internetfähigen Kamera- Handy abfotografiert werden. Ein „Reader“ entschlüsselt den Code und führt Sie auf die gewünschte Website. Die Reader-Software erhalten Sie zum Beispiel hier: www.beetagg.com/downloadreader blog.arbeit-wirtschaft.at twitter.com/AundW www.facebook.com/arbeit.wirtschaft www.arbeit-wirtschaft.at/kiosk