Arbeit&Wirtschaft 9/20156 Aus AK und Gewerkschaften I M P R E S S U M Redaktion „Arbeit&Wirtschaft“: Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien, Tel.: (01) 534 44-39263 Dw., Fax: (01) 534 44-100222 Dw., Sonja Fercher (CvD), Sonja Adler (Sekretariat): 39263 Dw. 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Nachdrucke, auch auszugsweise, nur mit Zustimmung der Redaktion und mit Quellenangabe. PRO-GE: Her mit der Freifahrt für Lehrlinge! Die Hälfte aller Lehrlinge muss ihre Fahrtkosten selbst bezahlen. Mit einer neuen Kampagne kämpft die PRO-GE-Jugend dafür, dass das ein Ende hat. Das Berufsschulinternat ist Hunderte Kilo- meter von zu Hause entfernt und der Lehrling muss für die An- und Abreise selbst aufkommen? „Kann passieren“, sagt PRO-GE-Bundesjugendvorsitzender Sascha Ernszt. „Weil sich heutzutage die Berufsschulen auf bestimmte Berufe spe- zialisieren, kommt es immer häufiger vor, dass du mehrere Bundesländer durchque- ren musst, um zu deiner Schule zu kom- men. Wenn zum Beispiel ein junger Mann aus Landeck in Tirol Papiertechniker wer- den will, muss er dafür pro Lehrjahr nicht nur zehn Wochen Internat und eine An- fahrt von über 300 Kilometern in Kauf nehmen, sondern auch noch für die An- und Abreise selbst aufkommen.“ Damit Lehrlinge nicht mehr auf ihren Fahrtkosten sitzen bleiben, startete die PRO-GE-Jugend die Kampagne „We are looking for a Freifahrt“. Um möglichst viele Lehrlinge zu erreichen, informieren die jungen GewerkschafterInnen vor Be- rufsschulen und in Betrieben über diesen untragbaren Zustand. „Mithilfe eines Fra- gebogens erheben wir, wie oft Lehrlinge zwischen Wohnort und Berufsschulinter- nat hin- und herfahren und was sie das Ganze kostet“, erklärt Bundesjugendse- kretär Thomas Klösch. „Mit unserem Fahrtkostenrechner sehen die Lehrlinge sofort, wie viel sie pro Jahr für die Fahrt zur Berufsschule und zurück ausgeben. Dann ist es nicht mehr schwer, sie von unserer Forderung nach voller Erstattung der Fahrtkosten zu überzeugen.“ Für alle, die den Fragebogen ausfüllen, gibt es tol- le Preise zu gewinnen. Mehr Infos unter: tinyurl.com/odlxqw5 EGB: Wirtschaftswachstum in EU ankurbeln! Generalsekretär Visentini zur Herbstprognose: Kosten für Flüchtlinge sind ein zusätzlicher Grund, warum wir mehr Nachfrage brauchen. „Die Europäische Kommission muss Lohner- höhungen aktiver fördern, um die Nach- frage anzukurbeln und Investitionen zu sichern“, kommentierte Luca Visentini die jüngst präsentierte EU-Herbstprognose, die niedriges Wachstum in Kombination mit hoher Arbeitslosigkeit prognostiziert. Der Generalsekretär des Europäischen Ge- werkschaftsbundes (EGB/ETUC) sagte weiter: „Ich bin erstaunt, dass Kommissar Pierre Moscovici den Juncker-Investitions- plan nicht einmal erwähnt hat – offenbar erwartet er sich davon nicht allzu viel.“ Der EGB begrüßt die Zahlen der Kommission, wonach die Flüchtlinge ei- nen zwar geringen, aber positiven Einfluss auf die europäische Wirtschaft haben wür- den. „Die Notwendigkeit, Flüchtlinge un- terzubringen und in den Arbeitsmarkt zu integrieren, ist ein weiterer Grund, warum die EU die Nachfrage ankurbeln und In- vestitionen fördern muss.“ Der EGB ist besorgt, dass die Kommission Arbeits- markt- und Strukturreformen verlangt, während sie gleichzeitig hofft, dass höhe- re Einkommen die Nachfrage erhöhen würden. Ein klarer Widerspruch, da die Reformen das Gegenteil bewirken wür- den, nämlich die Einkommen der Men- schen niedrig zu halten. Schlechte Nachrichten gab es für Ös- terreich: Es wird bei der Arbeitslosigkeit im EU-Vergleich deutlich zurückfallen. Für 2016 lautet die Prognose der EU- Kommission 6,1 Prozent, das ist nur mehr Rang sieben. Noch vor zwei Jahren hatte Österreich die niedrigste Arbeitslosenquo- te in der EU. Mehr Infos unter: www.etuc.org