Arbeit&Wirtschaft 9/2015 25Schwerpunkt entscheidend. Wer nach der Volksschule in der Hauptschule beginnt, hat nur sehr geringe Chancen, diesen Weg wieder zu verlassen und in eine weiterführende Schule mit Matura zu wechseln. Die Bildungspolitik wird sich verstärkt mit der Frage nach Aufrechterhaltung von kleinen Schulstandorten befassen müssen. Auch nach der Schule sollten künftig Fortbildungen und das Lernen am Arbeitsplatz mehr gefördert werden. Die einzelnen Grafiken können Sie unter www.arbeit-wirtschaft.at herunterladen. Immer weniger VolksschülerInnen in vielen Bundesländern: Müssen alle Schulstandorte erhalten bleiben? ÖGB-VERLAG/APA-AUFTRAGSGRAFIKQuelle: Bildung in Zahlen 2013/2014, eigene Berechnungen; AK/ÖGB-Darstellung Arbeit&Wirtschaft 9/2015 34,8 Niederösterreich Wien BurgenlandSteiermark Kärnten Oberösterreich SalzburgTirolVorarlberg 178 62 16,4 –5,4 % 264 - 21,8 +16,8 % 16,3 627 102 18,4 –4,4 % 12,9 560 72 17,8 –1,5 % 21,4 476 102 17,8 –3,4 % 9,7 236 23 16,9 –8,7 % 10,9 183 20 18,4 +4,6 % 24,1 378 91 17,3 +1,9 % 17,7 164 29 17,8 –1,2 % Anzahl Volksschulen gesamt Anzahl der Schulen mit einer oder zwei Klassen Durchschnittliche Klassengröße (Kinder pro Klasse) Prognostizierte Entwicklung der VolksschülerInnenzahl bis 2020 (Vorausrechnung, Veränderung in %-Punkten) Österreich zählt zu den Ländern mit den meisten weiterbildungsaktiven Betrieben – vergleichsweise wenige ArbeitnehmerInnen können teilnehmen. ÖGB-VERLAG/APA-AUFTRAGSGRAFIKQuelle: Eurostat, Europäische Erhebung über betriebliche Bildung (CVTS4 – 2010); AK/ÖGB-Darstellung Arbeit&Wirtschaft 9/2015 Anteil der weiterbildungsaktiven Unternehmen, in % Anteil der teilnehmenden ArbeitnehmerInnen, in % 61 23 40 52 36 39 33 40 51 39 48 47 31 45 72 57 65 78 56 79 87 74 71 73 75 87 80 76 Großbritannien Frankreich Österreich Italien Niederlande Spanien Portugal Deutschland Belgien Schweden Kroatien Finnland Luxemburg Tschechien