Von der Umverteilung nach oben 12 Der �sterreichische Sozialstaat n�tzt allen, doch wer gut verdient, profitiert noch mehr von �ffentlichen Leistungen. Service f�r jede Lebensphase 14 Soziale Dienstleistungen decken Bed�rfnisse ab, wo finanzielle Zuwendungen allein zu wenig w�ren. Geld allein ist zu wenig 20 Bedingungsloses Grundeinkommen l�st kaum Probleme. Der Sozialstaat kann aber durch Aspekte daraus verbessert werden. Abgeh�ngt und verh�hnt 22 Personen, die mit Etiketten wie Arbeitsmarkt�, Bildungs� und auch Politik�Ferne versehen werden, sind beliebte S�ndenb�cke. Der Sozialstaat bleibt gefordert 32 Der neue Sozialbericht zeigt: Einkommen und Lebenschancen sind nicht fair verteilt. Betroffen sind nicht nur �rmere. Lohnnebenkosten sozial senken 34 Die Wertsch�pfungsabgabe macht Arbeit billiger. Ausgaben k�nnen gerechter finanziert werden. Kavaliersdelikt auf Staatskosten 36 Mit einigen Ma�nahmen will man Sozialbetrug und Steuer � hinterziehung eind�mmen. Etappenerfolge gibt es bereits. Flexibler, fairer und transparenter 38 Neue Regeln beim Kinderbetreuungsgeld erleichtern Frauen den Wiedereinstieg und erm�glichen den Papa�/Babymonat. Als der Bedarf verloren ging 40 Eine einheitliche Mindestsicherung w�re gerecht. Doch einige Bundesl�nder wehren sich und k�rzen Leistungen. 1927 � Gewaltl�sung in �sterreich 42 Eine Ausstellung �ber den �sterreichischen Weg in Diktatur und Faschismus macht Station in mehreren Bundesl�ndern. 2 Der Sozialstaat bietet den Menschen bessere Lebensperspektiven, besonders in schwierigen Lebenslagen. Um ihn f�r die Zukunft ab - zu sichern, m�ssen alle etwas beitragen. Sozial�konomin Karin Heitzmann pl�diert f�r den Wandel vom Sozialversiche- rungsstaat zum Sozialstaat. Ein Gespr�ch �ber Bed�rfnisse und Bed�rftigkeit, �ber Kosten und Investitionen. InterviewCoverstory 166 Schwerpunkt