– 15 – 5. Berechnungsmethode Die ausgewählten Indikatoren wurden durch das Min-Max Verfahren normiert und – um den Vergleich zwischen den 27 EU-Ländern übersichtlich zu gestalten – auf eine Skala von 1 bis 10 transformiert. Einige Kennzahlen haben einen positiven Bezug zu einem Bereichsindex, andere wiederum einen negativen. Ein positiver Bezug bedeutet im Zusammenhang mit der hier vorgenommenen Normierung, dass ein höherer Wert eines Indikators auf eine bessere Performanz hinweist (je höher beispielsweise die Beschäftigungsquote eines Landes, umso besser die Arbeitsmarktperformanz). Analog weist ein niedrigerer Wert einer Kennzahl mit negativem Bezug auf eine bessere Rangposition hin (etwa die Arbeitslosenquote). Um diese beiden unterschiedlichen Typen von Indikatoren vergleichbar zu machen, werden die m Indikatoren jedes Bereichs auf einen Wertebereich zwischen 1 und 10 wie folgt normiert und reskaliert: ???????? ? 9 ? ? ??? ? min??????? ?? max????????? ? min?????????  ? ? 1 ???????? ? 9 ? ? max??????? ?? ? ??? max????????? ? min????????? ? ? 1 Wobei ??? der normierte Punktwert des n-ten Indikators im i-ten EU- Land ist. In einem nächsten Schritt werden die einzelnen Indikatorwerte ??? (wobei i=1…, m) eines Landes mit Gewichten ???? multipliziert. Diese gewährleisten, dass jeder Indikator mit gleicher Wirkungsstärke in den Bereichsindex ??? einfließt. ??? ????? ? ??? ?? Die Gewichtung errechnet sich aus der Veränderung der Standardabweichung eines Indikators um einen Prozentpunkt, bzw. 0,01 wird durch die Standardabweichung dividiert (siehe Tabelle A1 im Anhang).7 Ist die Standardabweichung hoch, verringert sich entsprechend das Gewicht. Damit wird verhindert, dass Indikatoren mit hoher Variation eine größere Bedeutung bekommen bzw. alle Indikatoren den gleichen Einfluss auf den gesamten Bereichsindex haben. 7 ?? ? ?,??/????? ?,??/????????