90  Arbeitsbevölkerung  die  BVA?Versicherten  nicht  enthalten  sind,  sowie  auf  Bezirksebene  nicht  alle  unselbständig Beschäftigten zugeordnet werden können.   Abbildung 71: Arbeitslosenquote in der Altersgruppe 15?64 in Schwechat, in Niederösterreich und Österreich, nach  Geschlecht und Migrationshintergrund, Jahresdurchschnitt 2009 (unselbständig Beschäftigte am Arbeitsort, ohne BVA? Versicherte)  0,0% 2,0% 4,0% 6,0% 8,0% 10,0% 12,0% 14,0% 16,0% Frauen Männer Frauen Männer Frauen Männer Schwechat Niederösterreich Österreich Privatw. o. MH. 1. G. MH. Ingesamt   Q.: AMDB, DUK?Berechnungen.  Auf  den  Arbeitsort  bezogen  (Abbildung  71)  verzeichnet  Schwechat  unter  den  Männern  eine  günstigere  Arbeitsmarktlage  als  der  Bundesland?  und  Österreich?Schnitt.  Demnach  lag  die  Männerarbeitslosigkeit  in Schwechat bei 5,5 % gegenüber 9,2 %  in Niederösterreich und Österreich  (Privatwirtschaft).  Bei  der  Frauenarbeitslosigkeit  liegt  Schwechat  mit  8,5 %  ähnlich  dem  Niederösterreich?Schnitt  (8,7 %),  aber  über  dem Österreich?Schnitt  (8 %). Die Auswertung mit  den  wohnhaft  Beschäftigten  ändert  das  Bild  (Abbildung  72).  So  kann  Niederösterreich  niedrigere  Arbeitslosenquoten  als  der  Österreich?Schnitt  verzeichnen,  Schwechat  liegt  bei  den  Männer  im  Niederösterreich?Schnitt, die Frauenarbeitslosigkeit liegt höher als im Bundesland?Schnitt aber unter  dem  Österreich?Schnitt.  Abbildung  72  zeigt  die  Situation  im  Jahr  2009  als  die  Auswirkungen  der  Wirtschafts?  und  Finanzkrise  auch  am  Arbeitsmarkt  spürbar  wurden: Waren  2008  im  Österreich? Schnitt  (Privatwirtschaft) 6,7 % der Männer und 6,5 % der Frauen als arbeitslos gemeldet, erhöhte  sich der Anteil bei den Männern auf 8,6 % 2009 und bei den Frauen auf 7,3 %.  In Niederösterreich  stieg 2009 die Arbeitslosenquote der Männer gegenüber 2008 von 5,5 % auf 7,3 %,  jene der Frauen  von 5,6 % auf 6,3 %. In Schwechat lag die Arbeitslosenquote der Männer 2009 bei 7,3 % (2008 5,9 %),  die  der  Frauen  bei  6,8 %  (2008  5,6 %).  Auch  hier  zeigt  sich,  dass  Männer  und  Frauen  mit  Migrationshintergrund in stärkerem Ausmaß von Arbeitslosigkeit betroffen sind.