Übersicht 8 Frauenanteil in der österreichischen Industrie 1970 und 1978 %-Anteil an allen in der Industrie Angestellte Facharbeit. angel. Arbeit. ungel. Arbeit. beschäft. Frauen 1970 1978 1970 1978 1970 1978 1970 1978 1970 1978 Bergwerke 17,1 19,6 0,0 0,0 1,2 3,7 15,6 15,8 0,6 0,2 Eisenhütten 29,0 16,2 0,1 0,0 2,9 5,3 15,8 37,6 2,2 0,1 Erdölindustrie 29,7 29,2 0,2 0,0 0,9 1,1 26,1 22,2 0,5 0,8 Stein.- u. Keramische Industrie 31,5 28,9 2,9 3,4 12,4 9,5 19,3 21,3 1,9 2,4 Glasindustrie 36,5 36,8 6,0 2,7 30,3 33,7 54,2 39,9 1,6 1,2 Chemische Industrie 36,9 36,5 1,9 4,0 34,1 33,4 55,2 43,8 9,1 9,8 Papiererz. Industrie 33,1 0,2 19,2 22,7 1,7 Papierverarb. 32,9 ? 4,4 27,6 39,8 3,5 Industrie 38,6 4,2 1 57,6 57,7 2,2 Holzverarb. Industrie 31,5 31,4 5,0 5,4 33,4 32,0 34,6 40,2 3,2 4,4 Nahrungs- u. Genußmittel 38,9 38,0 4,1 6,2 39,1 38,3 57,0 60,9 8,9 10,0 Ledererz. Industrie 37,2 , 32,8 41,3 50,0 0,4 Lederverarb. 40,7 44,8 72,9 70,7 5,0 Industrie 42.7 50.1 1 75,9 76.7 4,8 Gießerei-Industrie 30,2 . OQ ß 0,1 ' ? 0 1,1 12,4 fi fi 21.5 W 8 0,9NE-Metallindustrie 33,2 ? mO.U 0,2 12,4 21,5 1 JJ,U 0,8 > "»O Maschinen- u. Stahlbauindustrie 27,9 27,7 0,2 0,4 15,4 19,1 27,3 35,0 4,8 4,4 Fahrzeugindustrie 31,4 28,3 0,2 0,3 24,5 24,0 32,8 37,1 2,4 3,3 Eisen- u. Metall¬ warenindustrie 36,8 29,3 0,9 0,7 42,1 30,1 50,9 47,8 9,1 7,6 Elektroindustrie 33,0 29,1 0,6 1,4 68,9 68,9 64,7 58,4 12,5 15,1 Textilindustrie 38,3 36,2 49,9 46,1 70,0 66,5 52,1 58,0 18,5 13,2 Bekleidungsindustrie 65,4 62,2 83,3 87,0 90,4 92,5 79,5 79,9 13,9 14,2 Durchschnittl. Frauenanteil in der Industrie 35,5 33,1 9,8 7,7 42,9 40,6 42,2 44,9 Quelle: Österreichisches Statistisches Zentralamt, Industriestatistik. der Stellung weiblicher Arbeitskräfte und bestimmter allgemeiner Merkmale einer Industriebranche. Weder der Frauenanteil noch das relative Wachstum (Expansion oder Kontraktion) einer Industrie erlaubt eine Prognose über die Entwicklung der Position weiblicher Arbeitskräfte. Auch aus der Verschiebung zwischen den großen Wirt¬ schaftssektoren läßt sich nur wenig für die relative Stellung der Frau direkt erschließen. So nahm in dem Niedriglohnbereich „Land- und Forstwirtschaft" der Frauenanteil von 44 Prozent (1953) auf 31 Prozent (1980) ab. Im Handel dagegen, der bedeutend höhere Löhne bietet, stieg der Anteil von 44 Prozent auf 54 Prozent. Zugleich erhöhte sich der Frauenanteil in den Niedriglohnbereichen Textil und Bekleidung von 62 Prozent auf 78 Prozent. In der Hochlohnbranche „Chemie" hielt sich hingegen die Frauenquote im Zeitraum 1953 bis 1980 bei rund einem Drittel. 91