Eduard-März-Preis Zur Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Sozialgeschichte hat die Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien gemeinsam mit der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Salzburg den Eduard-März-Preis geschaffen, der mit S 20.000,- dotiert ist. Der Preis wurde für das Jahr 1990 erstmals ausgeschrieben (siehe "Wirtschaft und Gesellschaft" 4/1989, S. 624). Insgesamt wurden 14 Dissertationen und Diplomarbeiten eingesandt. Die Jury, bestehend aus Dr. Günther Chaloupek, Arbeiterkammer Wien, KADir. Mag. Karl Fink, Arbeiterkammer Salzburg, Dr. Fritz Weber, Wien, und Univ.-Prof. Dr. Josef Wysocki, Universität Salzburg, hat den Preis an Dr. Bertram Ortner für seine Arbeit "Österreichs eigentümliche Industrieeigentums­ struktur und ihre Akkumulationsgeschichte" verliehen. Die Arbeit enthält eine umfassende Darstellung ·der Entwicklung der Eigentums­ struktur in der Österreichischen Industrie seit Beginn der Industrialisie­ rung, wobei insbesondere für den Einfluß von Faktoren im Bereich der Finanzierung des Expansionsprozesses neue Aspekte aufgezeigt werden. Eduard-März-Preis 1991 1991 wird der Preis für hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Sozialgeschichte neuerlich ausgeschrieben. Der Preis ist mit S 20.000,- dotiert und wird jährlich im September vergeben. Ende der Einreichfrist ist der 15. Februar 1991. Berücksichtigt werden Diplomarbeiten und Dissertationen, die an Österreichischen Universitä­ ten abgefaßt wurden. Bewerbungen unter Beifügung der gegenständli­ chen Arbeit und kurzer Angaben zur Person des Bewerbers/der Bewer­ berin sind zu richten an: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien, Wirtschaftswissenschaftliche Abteilung, Prinz-Eugen-Straße 20-22, A-1041 Wien. 472