gen im Hochschulbereich - plötzlich entstand seitens der Hochschulen ein großes Interesse an einer mittelfristi­ gen Finanzplanung. Die immer stärke­ ren Haushaltskürzungen zwangen zum Umdenken im System der Hochschul­ finanzierung - der Trend ging von sog. Inputkonzepten, wo z. B. die Zahl der Studenten den Finanzierungsschlüssel ausmacht, zu outputbezogenen Model­ len, wo z. B. die Zahl der Studienabsol­ venten ein stärkeres Gewicht bekam. Darüber hinaus kam es zur Einführung der Finanzierung auf Grundlage von 426 Projekten (nach wie vor ist jedoch die Basisfinanzierung inputbezogen) . Zahlreiche Modelle und Ansätze samt den begleitenden Kritiken seitens der Autoren ließen sich hier noch anführen. Der Sammelband ist für jedermann(-frau) lesenswert und interessant, der (die) sich mit Proble­ men des Hochschulwesens befaßt, und damit ein wertvoller Beitrag für die gerade aktuelle Diskussion um die Re­ form des Österreichischen Hochschul­ wesens. Miron Passweg