24. Jahrgang ( 1 998), Heft 4 Wirtschaft und Gesellschaft (1 998) gehen in der angesprochenen Studie vom Blickwinkel der Konsumenten aus und interpretieren das Verhältnis zwischen Auszahlungen an die Versicherten (ein­ schließlich Rückstellungen für spätere Auszahlungen) und Prämienaufkommen als Produktivität. ( 12) Url ( 1 997) 755. (1 3) Mahlberg, Url ( 1 998) 23. (14) PWG (o. J.) . (1 5) Schacher (1 996). ( 16) Hurwitz (1 990), zitiert nach Leidl ( 1 994) 2 13. ( 17) Breyer, Zweifel ( 1 997) 421 ft. (18) Merck versuchte bereits erfolglos, in der gesamten EU einen einheitlichen Preis in ECU einzuführen: Innerhalb weniger Monate stellten sich wieder so große Preisdifferenzen ein, daß Parallelimporte erneut auflebten. Diese Preisdifferenzen gingen aber nicht ausschließlich auf Schwankungen der Wechselkurse zurück, sondern auch auf unter­ schiedliche nationale Handelsspannen: (Gilmartin 1 997) 29. ( 19) medi-netz (1 997). (20) t'Hoeg (1 997) 40. (21 ) Wold-Oisen (1 997) 23-24. (22) Danzon (1 998). (23) Danzon (1 997). (24) Gilmartin ( 1 997). (25) Angaben nach Andreas Feiertag: Originialmedikament zum günstigeren Preis, in: Der Standard (9.4.1 998) 1 9. (26) Basierend auf 86 vergleichbaren Arzneimittelspezial itäten wurden in Deutschland Apothekenverkaufspreise exklusive Umsatzsteuer festgestellt, die das rund 1 ,2fache der Österreichischen Apothekenabgabepreise betrugen. Vgl . ÖBIG (1 993) Tabelle 5. 1 3. (27) Lediglich in einer Ausnahmekonstellation bei größeren Packungsgrößen könnte die unterschiedliche Zuzahlungshöhe die Attraktivität von Parallelimporten in beiden Län­ dern unterschiedlich beeinflussen: Wenn nämlich ein Präparat in Deutschland mit der momentan höchsten Zuzahlung von 1 3 DM belegt ist, durch Parallelimporte aber zu einem niedrigeren Preis als 1 3 DM verkauft werden kann, bleibt im Prinzip ein Anreiz für Parallelimport bestehen. Da in Österreich die einheitliche Rezeptgebühr von 43 ATS gilt, wäre dort der Anreiz für Parallelimport erst bei Unterschreiten dieses Wertes gegeben. Literatur Breyer, Friedrich; Zweifel, Peter, Gesundheitsökonomie (Berlin/Heidelberg 1 997). Danzon, Patricia M., Price discrimination for pharmaceuticals: Welfare effects in the US and the EU, in: International Journal of the Economics of Business 4/3 (1 997) 301 -321 . Danzon, Patricia M. , Competition policy for pharmaceuticals. On-patent vs. off-patent, in: Eurohealth 4/1 (1 998) 24-26. Gerdtham, Ulf G . ; Sogaard, Jes; Jönsson, Sengt; Andersson, Fredrik, A pooled cross­ section analysis of the health care expenditures of the OECD countries, in: Zweifel, Pe­ ter; Frech, H. E. 1 1 1 (Hrsg. ) Health Economics Worldwide (Boston/DordrechULondon 1 992) 287-31 0. Gilmartin, Raymond V., Balancing innovation, patient needs, and healthcare costs in the European single market for pharmaceuticals, in: Eurohealth 3/1 (1 997) 29-30. Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger, Handbuch der Österreichi­ schen Sozialversicherung (Wien 1 997). Hurwitz, Leon, The free circulation of physicians within the European Community (Aidershot 1 990). Leidl, Reiner, Auswirkungen der EG-Integration, in: Oberender, Peter (Hrsg. ), Probleme der Transformation im Gesundheitswesen (= Gesundheitsökonomische Beiträge 20, Ba­ den-Baden 1 994) 209-236. 521