26. Jahrgang (2000), Heft 2 Wirtschaft und Gesellschaft gesamt ziemlich skeptisch bewertet: " . . . the market-based approach as a means for 'steering' education and training has been challenged since, even with government intervention there is no certainty that the externalities and equity aims have been sufficiently taken into account". - " . . . 'higher order' values for society as a whole . . . may warrant direct government involvement (through regulation or public provision) as opposed to indirect influence via intervention in the market• (OECD (1996) 184). 37 Booth, Snower (1996). 3? Low-Ski/1/Bad-Jobs-Trap, Risiko-Management, Low-SkiiVLow-Tech-Trap, Export­ abhängigkeit, Interaktion Innovation-Qualifikation, Arbeit-Kapital-Komplementarität. 3? Diese beiden Elemente treten im Österreichischen System der Sozialpartnerschaft zu­ sammen auf. •c ln den Grundzügen wurde diese Argumentation bereits von Levin und Schütze (1983) entwickelt. wenn man auch die unterschiedlichen Akzentuierungen, die in der Zwi­ schenzeit in den Vordergrund getreten sind. an diesem Buch sehr gut verfolgen kann; vgl. insbesondere Timmermann (1983). 41 Vgl. Rehn (1983), Eliasson (1994). "' Vgl. OECD (1995a), OECD (1996). Diese Studie beruht in ihrem Herangehen sehr stark auf Timmermann (1 983). 43 Crouch, Finegold, Sako (1999). 44 Dieser Ansatz überschreitet den Zugang von Booth und Snower, indem politische Stra­ tegien nicht einfach "voluntaristisch" untersucht werden, also als Frage, was die politi­ schen Akteuere als Resultat ökonomischer Analyse als rational Handelnde tun sollen, sondern als komplexere soziale Handlungssysteme, die die Akteure als interessen­ gebunden analysieren und sie in spezifische "Regimes" eingebunden sehen, welche die ökonomische Dimension mit historisch gewachsenen politischen und sozialen Strukturen "kollektiven Handelns" verbinden. ·? Im Zusammenhang mit den kurzfristigen Wirkungen expansiver Bildungspolitik entste­ hen auch Interessenkonflikte auf der Arbeitnehmerseite zwischen den höher und den weniger qualifizierten Gruppierungen. Erstere haben mit verschärfter Konkurrenz zu rechnen, während sich die Zugangschancen für letztere möglicherweise verbessern. 46 Crouch, Finegold, Sako (1 999) 221. 47 Ebendort 20. 46 Vgl. auch Lundvall, Borras (1999); (Lassnigg) 1998. 49 Umlagen werden im Hinblick auf die Verwendung ambivalent beurteilt und mit dem Bei­ trag zum Steueraufkommen in Beziehung gesetzt. (ibid., 236). 50 Mit diesem Begriff der "institutiona/ company" fOr jene Formen von Unternehmen. die die Attribute der "lernenden Organisation" besitzen, werden die organisatorischen und in­ stitutionellen Komponenten der Firmen bzw. Unternehmen betont, die in der strengen ökonomischen Betrachtungsweise auf die individuellen Transaktionen reduziert wer­ den. s1 Zilian, Malle (1994). 52 Ashton, Green (1996). Literatur Ashton, David; Green, Francis, Education, Training and the Global Economy (Cheltenham 1996). Booth, Alison L.; Snower, Dennis J., Acquiring skills. Market failures, their symptoms and policy responses (Cambridge 1996). CEDEFOP, Lernen in unserer Zeit. Die Berufsbildungpolitik auf europäischer Ebene (=http:llwww.trainingvillage.gr/etv/policyreport/summary.asp?lang=DE; Luxemburg 2000). CEDEFOP-Panorama, Finanzierung der Berufsbildung in Österreich. Finanzierungs­ porträt (Luxemburg 1998 ). 257