31. Jahrgang (2005), Heft 1 Wirtschaft und Gesellschaft Anmerkungen 1 Der Artikel basiert auf einer Studie des IHS Kärnten im Auftrag der E-Control GmbH (IHS Kärnten, 2004). 2 Elektrizitätswirtschafts- und -organisationsgesetz (EIWOG), BGBI. I Nr. 143/1998, idF. BGBI. I Nr. 121/2000 [Artikel 7 Energieliberalisierurigsgesatz). 3 Bundesgesetz, mit dem Neuregelungen auf dem Gebiet der Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern und auf dem Gebiet der Kraft-Wärme-Kopplung erlassen werden (Ökostromgesetz.). BGBI. Nr. 149/2002. 4 Als Ausnahme muss die kurzfristige Einführung eines Zertifikatshandels für Kleinwas­ serkraftwerke im Jahr 2003 genannt werden. 5 Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit, mit der Preise für die Ab­ nahme elektrischer Energie aus Ökostromanlagen festgesetzt werden, BGBI. II Nr. 508/2002. 6 EWI. IE, RWI (2004). 1 Zur aktuellen Entwicklung der Preise siehe www.pointcarbon.com; Point Garbon be­ richtet regelmäßig über den C02-Emissionszertifikatemarkt in der Europäischen Union. a Der Zertifikatsmarktpreis entspricht den Grenzkosten der Emissionsvermeidung in den verpflichteten Wirtschaftssektoren. 9 Der Emissionsfaktor wurde mit dem Computerprogramm GEMIS (Globales Emissions Modell integrierter Systeme) berechnet. Die GEMIS Datenbank umfasst 1 7 europäi­ sche Staaten. Diese sind für die Stromhandelsverflechtung Österreichs wei1gehend re­ präsentativ. Im Durchschnitt werden 401,56 kg C02-Emissionen pro MWh produzierter Elektrizität emittiert. Da die GEMIS Daten eine Ökobilanz für die gesamte Strompro­ duktion darstellt (einschließlich z. 8. des Transports fossüer Brennstoffe), fürden Emis­ sionshandel jedoch lediglich die direkten Kraftwerksemissionen relevant sind, muss ein Abschlag vorgenommen werden. 10 Dieser gibt an, wie viel konventionelle Erzeugungskapazität- bei konstanter Versor­ gungssicherheit-durch Ökostromkapazitäten ersetzt werden kann. Ein Wert von 10% bedeutet, dass 1 MW Ökostrom-Kapazität installiert werden muss, um 100 kW kon­ ventionelle Kapazität zu ersetzen. 11 EWI, IE, RWI {2004). 12 Pfaffenberger, Hille (2004). 13 Hinsichtlich spezifischer Annahmen siehe IHS Kärnten (2004). 14 Bei Kleinwasserkraftwerken wird eine wirtschaftliche Nutzungsdauer von 30 Jahren an­ genommen. Bei allen anderen Technologien eine Nutzungsdauer von 20 Jahren. 15 Es wird berücksichtigt, dass die GOrEinsparung wegfällt, falls die Anlagen nach 13 Jahren stillgelegt werden. 16 Förderbeitragspflichlige Abgabemenge exklusive Netzverlust Eigenverbrauch und 16 2/3 Hz Netz der ÖBB; vgl. Hornepage der E-Control GmbH: Richtwerte der zu erwarten­ den Ökostromentwicklung. 17 E-Control GmbH (2004a). 18 Es wird angenommen, dass der Strommarktpreis bis zum Jahr 2008 auf 3,4 CentlkWh steigt und 2012 ein Niveau von 3,8 CentlkWh erreicht. 19 Bezogen auf die Stromabgabe an Endverbraucher aus öffentlichen Netzen. 20 Das ursprünglich für 2008 festgeschriebene Mengenziel für Ökostrom wird voraus­ sichtlich bereits im Jahr 2005 erreicht werden. 21 Bundesgesetz, mit dem das Ökostromgesetz, das Elektrlzitätswlrtschafts- und -orga­ nisationsgesetz und das Energie-Regulierungsbehördengesetz geändert werden. Re­ gierungsvorlage für eine Novelle zum Ökostromgesetz vom 7. Oktober 2004. 1 1 1