31. Jahrgang (2005), Heft 2 Wirtschaft und Gesellschaft Anmerkungen 1 Z. 8. Calmfors (1 993), Franzese (2002), Hall (1 994), Soskice (1 990), Traxler et al. (2001 ). 2 Z. 8. Guger et al. (2000), Pollan (2000), Traxler (1 998). ln der internationalen Diskus­ sion, insbesondere jener unter Ökonomen, hält sich zum Teil noch immer hartnäckig die Legende eines hoch zentralisierten Tarifsystems. Siehe z. 8. Nickel (2003) 22. 3 Eine im Wesentlichen unveränderte deutschsprachige Version dieser Analyse bietet Pollan (2004a). Die folgenden Ausführungen orientieren sich an der englischsprachi­ gen Version (Pollan 2004), soweit nicht anders angegeben. 4 Pollan (2004) 1 00. 5 Eine Differenz zwischen prinzipiellem Anspruch und tatsächlichem Umfang des Koor­ dinierungsprozesses kann sich allein aus dem Unsland ergeben, dass in der Regel nicht alle Arbeitnehmer bzw. Arbeitgeber Mitglieder in den koordinierenden (freiwilligen) Ta­ rifverbänden (Gewerkschaften bzw. Arbeitgeberverbände) sind. 6 Z. B. lversen (1 998; 1 999). 7 ln diesem Abschnitt interessieren nur Formen freiwilliger Koordinierung - im Gegensatz zu staatlich oktroyierten Lohnkontrollen. Ferner bleibt hier außerhalb der Betrachtung, ob staatliche Akteure als dritte Partei an den freiwilligen Koordinierungsprozessen teil­ haben. 8 Z. B. Headey (1 970); Calmfors, Driffi l l ( 1 988). 9 Z. B. Soskice (1 990), Mesch (1 993), lversen (1 998; 1 999), Traxler et al. (2001 ). 1 0 Im Fall pluraler Verbändestrukturen, d ie den Regelfall in den OECD-Ländern darstel­ len, setzt dies voraus, dass die Koordinierungsfunktion mindestens vom bedeutendsten Dachverband übernommen wird und dieser dann die übrigen, konkurrierenden Dach­ verbände hinsichtlich der Mitgliederstärke dominiert. 1 1 So z. 8. "mid-coordinated bargaining"; Franzese (2000). 12 Z. B. North (1 990). 13 Rueda, Pontusson (1 997). 14 Rabin (1 998), Thaler (1 998). 15 Z. B. Rowthorn (1 992); Rueda, Pontusson ( 1 997); Traxler et al. (200 1 ) ; Wallerstein (1 999). 16 Guger (1 993). 1 7 ln einer (unveröffentlichten) Analyse verwendete der Autor auf der Grundlage der in Traxler et al. (2001 ) dokumentierten Operationalisierungen und Daten die Koordinie­ rungsvariable (BMO) als Prädiktor für die Erklärung der Unterschiede der intersektora­ len Lohndifferenziale im Ländervergleich. Das Ergebnis war nicht signifikant, im Gegen­ satz zur analogen Analyse, in der der Zentralisationsgrad als Prädiktor Eingang fand: Traxler et al. (200 1 ) 1 37. 18 z. B. Cameron (1 984). 19 Calmfors und Driffil l ( 1 988). 20 Soskice ( 1 990). 21 Calmfors, Driffill (1 988). 22 Gregg, Machin ( 1991 ) ; Stewart (1 990). 23 Z. 8. Moene, Wallerstein (1 993); Moene et al. (1 993). 24 Franzese (2002). 25 Traxler (2003). 26 lversen (1 999). 27 Traxler, Kittel (2000); Traxler et al. (2001 ). 28 Pollan (2004) 88, 90). 29 Siehe hierzu z. 8. die Studie von Kenworthy (2001 ), der u. a. die von Traxler, Kittel (2000) sowie Traxler et al. (2001 ) entwickelte Zentralisationsvariable zu den zwei besten ver­ fügbaren Operationalisierungen zählt. 191