sonen ist etwa um 10% geringer. So waren 2012 „nur“ etwa 286.500 Men- schen im Jahresdurchschnitt geringfügig beschäftigt. 2.2 Verteilung nach Geschlecht, nach Arbeiter- und Angestellten- Berufen und nach Alter Die geringfügige Beschäftigung ist zum überwiegenden Teil weiblich, der Anteil der Männer nimmt jedoch kontinuierlich zu. So entfielen im Jahr 1995 73% aller geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse auf Frauen, bis 2012 ging der Frauenanteil jedoch auf 64% zurück. Der etwas rückläufige, wenngleich noch immer klar dominierende Anteil der Frauen resultiert vor allem daraus, dass in den ArbeiterInnenberufen bei den Männern eine deutlich höhere Zuwachsrate zu verzeichnen ist als bei den Frauen. Getrennt nach Geschlecht und nach ArbeiterInnen und Angestellten zeigt sich folgendes Bild: Tabelle 2: Geringfügige Beschäftigungsverhältnisse getrennt nach Männern und Frauen und nach Arbeitern und Angestellten (1995-2012) 1995 2005 2010 2012 Veränderung 1995-2012 Männliche Arbeiter 25.400 39.200 62.900 70.000 176% Weibliche Arbeiter 70.700 90.700 106.400 111.400 58% Männliche Angestellte 12.200 28.900 40.800 43.700 258% Weibliche Angestellte 28.200 70.700 86.400 91.400 224% Quelle: Hauptverband der Sozialversicherungsträger; eigene Berechnungen. Tabelle 2 belegt, dass die Zahl geringfügiger Beschäftigungsverhältnis- se vor allem im Bereich der Angestelltenberufe ganz massiv ansteigt. Spit- zenreiter sind die männlichen Angestellten mit einem Zuwachs um 258%, also einer Verdreieinhalbfachung (!). Bei weiblichen Angestellten gibt es mit 224% eine ähnlich hohe Zuwachsrate und den höchsten absoluten An- stieg aller Gruppen (+63.200). Bei Arbeiterinnen, auf die 1995 mehr als die Hälfte aller geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse entfallen sind, lag die Zuwachsrate mit 58% hingegen wesentlich niedriger. Die viel höheren Zuwachsraten bei den Angestelltenberufen haben be- wirkt, dass der Anteil der Arbeiterberufe unter den geringfügigen Beschäf- tigungsverhältnissen von 70% im Jahr 1995 auf 57% im Jahr 2012 zurück- gegangen ist, wobei dieses Verhältnis seit 2005 jedoch praktisch unverändert geblieben ist. Altersmäßig betrachtet entfallen etwa 44% aller geringfügig Beschäftig- ten auf Randgruppen der Erwerbstätigen, auf unter 25-Jährige und auf 39. Jahrgang (2013), Heft 2 Wirtschaft und Gesellschaft 199