Tabelle 4: Geringfügig beschäftigte Personen – versicherungs- rechtliche Stellung Zahl der geringfügig beschäftigten Personen jeweils per 1. Juli Veränderung in % 1995 2005 2012 1995 bis 2005 2005 bis 2012 1995 bis 2012 nur geringfügig 56.00016 109.900 135.300 96,3% 23,1% 141,6% – mehr als eine geringfügige Beschäftigung 3.00016 4.900 6.900 63,3% 40,8% 130,0% mit Versicherungsverhältnis 72.40016 107.800 151.200 48,9% 40,3% 108,8% – Erwerbstätigkeit 37.30016 45.700 68.600 22,5% 50,1% 83,9% – Eigenpension 20.40016 31.800 46.600 55,9% 46,5% 128,4% – Leistung aus ALV17 13.60016 27.700 32.700 103,7% 18,5% 140,4% Quelle: Hauptverband der Sozialversicherungsträger; eigene Berechnungen cherungspflichtige Erwerbstätigkeit ausüben, stieg in den sieben Jahren seit 2005 sogar stärker als in den zehn Jahren davor. Berücksichtigt man die unterschiedlich langen Zeitperioden, die hier verglichen werden, so kann auch bei geringfügiger Beschäftigung neben dem Bezug einer Eigenpension ein beschleunigter Zuwachs ausgemacht werden. Über re- levante Gründe liegen keine aktuellen Forschungsergebnisse vor, eine Zunahme ökonomischer Notwendigkeiten kann jedenfalls nicht ausge- schlossen werden. Der Anteil der geringfügig beschäftigten Personen, bei denen kein zu- sätzliches Versicherungsverhältnis vorliegt, lag 2012 bei den Frauen mit 52% erheblich höher als bei den Männern, von denen 39% in diese Kate- gorie fallen. Der Abstand zwischen Männern und Frauen hat sich seit Mitte der 1990er-Jahre um einiges verringert, im Jahr 1995 lagen die Werte bei 50% (Frauen) bzw. bei 26% (Männer). 2012 schlossen etwa 46.000 Personen mit einem Gesamteinkommen, das die Geringfügigkeitsgrenze nicht übersteigt, eine Selbstversicherung gemäß §§ 19a ASVG bzw. 7a B-KUVG ab (Kranken- und Pensionsversi- cherung). Aufgrund datentechnischer Umstellungen in der Vergangenheit ist ein Zeitvergleich in diesem Bereich nicht möglich. 2.5 Einnahmen aus der Dienstgeberabgabe Unternehmen, die mehrere geringfügig Beschäftigte einstellen, deren gemeinsames Gehalt mehr als das 1,5-fache der Geringfügigkeitsgrenze ausmacht, haben die bereits angesprochene Dienstgeberabgabe zu zah- len. Konkret bedeutet das, dass Unternehmen in diesem Fall einen Betrag 202 Wirtschaft und Gesellschaft 39. Jahrgang (2013), Heft 2