Hinsicht die Verbindungen zwischen wirtschaftlichen und politischen Eliten, Mittelschicht und industrieller Arbeiter- schaft im Zeichen des wirtschaftlichen Aufstiegs sowie der politischen und auch militärischen Emanzipation des Kaiserreichs. –––– Infolge der in allen vier Abschnitten konsequent durchgehaltenen globa- len, interkontinentalen und interregio- nalen Perspektive bietet der Band eine unglaubliche Fülle von interessanten und aufschlussreichen Einsichten. Der Nachteil dieses Zugangs ist freilich, wie die Autoren an mehreren Stellen auch konzedieren, dass im Mittelpunkt der Ausführungen jene Regionen und Teilregionen und damit jene Minderhei- ten der Weltbevölkerung stehen, die von den revolutionären technischen, wirtschaftlichen und kulturellen Verän- derungen der Beobachtungsperiode besonders intensiv betroffen waren. Wer sich also v. a. über die Lebensbe- dingungen der überwiegend in der tra- ditionellen, stark subsistenzorientier- ten Landwirtschaft tätigen Mehrheit der Weltbevölkerung informieren will, wird kaum fündig. Martin Mailberg Anmerkungen 1 Siehe die Rezension in Wirtschaft und Gesellschaft 35/4 (2009) 620-623. 2 Siehe die Rezension von Wolfgang Reinhard (Hrsg.), Geschichte der Welt 1350-1750. Weltreiche und Weltmeere (München 2014), in Wirtschaft und Gesellschaft 42/4 (2016) 696-700. 324 Wirtschaft und Gesellschaft 43. Jahrgang (2017), Heft 2