Seite 18 ? Negative Auswirkungen auf EinpendlerInnen Eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung h�tte ohne geeignete Begleitma�nah- men unmittelbare, negative Auswirkungen auf bis zu 138.000 nach Wien einpendelnde ArbeitnehmerInnen. Das Parkplatzangebot in den an die neu bewirtschafteten Zonen angrenzenden Gebieten w�rde stark vermindert, da mit einem verst�rkten Ausweichen in diese Bereiche zu rechnen w�re. Davon betroffen w�re wiederum auch die Wohnbe- v�lkerung der entsprechenden Gebiete. ? Eine punktuelle Parkraumbewirtschaftung erscheint nicht zielf�hrend Insbesondere sogenannte Insell�sungen, die im Umfeld von Haltestellen des hochran- gigen �V implementiert werden k�nnten, erscheinen nicht zielf�hrend. Dabei w�re mit gro�er Wahrscheinlichkeit mit einem verst�rkten Ausweichen auf benachbarte Halte- stellen und somit mit einer r�umlichen Verlagerung des Parkplatzproblems zu rechnen. Damit verbunden w�re die Einf�hrung von parkraumbewirtschafteten �Korridoren� ent- lang der relevanten S-Bahn- und U-Bahnstrecken, was zu komplexen und relativ schwer �berschaubaren Regelungen f�hren und neben den PendlerInnen auch Anwoh- ner, Lieferanten, Dienstleister etc. betreffen w�rde. ? Die bestehenden P+R Anlagen im Wiener Stadtgebiet sind nicht ausgelastet Derzeit stehen in Wien etwas mehr als 8.000 Stellpl�tze in zehn P+R Anlagen zur Ver- f�gung. Ein weiterer Ausbau dieser Anlagen erscheint nur dann sinnvoll, wenn diese auch entsprechend angenommen und ausgelastet werden. Diese Auslastung ist derzeit bei den bestehenden Anlagen nicht ausreichend gegeben, obwohl mit �g�nstigen Parktarifen� und �kurzen Fahrzeiten� f�r die Fahrt in das innere Stadtgebiet geworben wird. Diese mangelnde Akzeptanz k�nnte insbesondere auf die folgenden Ursachen zur�ck- zuf�hren sein: o Ung�nstige Lage: Nicht alle P+R Anlagen liegen direkt an Einfallstra�en. Zudem treten Stauerscheinungen im Stra�ennetz h�ufig bereits weiter au�erhalb auf. o Grunds�tzlich ist anzumerken, dass P+R Anlagen eher schlecht angenommen werden, wenn sie relativ nahe am Arbeitsplatz liegen, weil in diesem Fall die Wahrscheinlichkeit gro� ist, dass gleich mit dem Pkw bis zum Arbeitsplatz �durch- gefahren� wird. In diesem Zusammenhang w�re eine verst�rkte Kooperation in der