Psychische Belastungen der Arbeit und ihre Folgen - 11 - Wirtschaftsbereichen gibt. Der Entlohnungsvergleich ist hier ausschließlich auf Vollzeitbeschäftigte bezogen. Über alle Wirtschaftsbereiche unterscheidet sich die Entlohnung zwischen vollzeitbeschäftigten Frauen und Männer um rund 20%. Entlang der Wirtschaftsbereiche liegen die Brutto-Monatsverdienste der Männer im Kredit- und Versicherungswesen und in der Energie- und Wasserversorgung weit über dem Durchschnitt. Aber auch Männer im Unterrichtswesen oder im Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen verfügen über höhere Brutto-Medianeinkommen als der Schnitt. Abbildung 1.9: Brutto-Monatsverdienste (Median-Einkommen) der Vollzeitbeschäftigten nach Geschlecht und Wirtschaftsbereich (ÖNACE 2003) 2006 1.7 45 ,00 2.4 38 ,80 2.5 00 ,10 1.9 44 ,04 2.0 23 ,37 1.7 15 ,00 1.7 00 ,27 1.7 47 ,10 2. 06 8,9 6 1.7 61 ,45 1.7 44 ,70 1.8 17 ,27 1.9 39 ,00 1.5 60 ,21 1.2 64 ,56 2.1 52 ,70 3.2 91 ,75 3.0 96 ,77 2.8 78 ,50 2.3 77 ,66 2.2 50 ,80 2.1 86 ,09 2.1 85 ,00 2.1 65 ,61 2.1 13 ,27 2.1 08 ,74 2.0 62 ,92 2.0 38 ,69 1.9 87 ,79 1.4 28 ,39 0,00 500,00 1.000,00 1.500,00 2.000,00 2.500,00 3.000,00 3.500,00 GE SA M T Kr ed it- un d V er sic he ru ng sw es en En er gie -u nd W as se rv er so rg un g Un te rri ch tsw es en Ge su nd he its -, V et er inä r- un d So zia lw es en Sa ch gü te re rze ug un g Er br ing un g v on so ns tig en öf fe nt lic he n un d p er sö nli ch en Di en stl eis tu ng en Pr od uz ier en de r B er eic h Be rg ba u Re ali tät en we se n, Un te rn eh me ns die ns tl. Di en stl eis tu ng en Ve rk eh r u nd Na ch ric ht en üb er mi ttl un g Ba uw es en Ha nd el; Re pa ra tu r v .Kf z u.G eb ra uc hs gü te rn Be he rb er gu ng s- un d Ga sts tät te nw es en in €p ro M on at (B ru tto m ed ian ein ko m m en ) Frauen Männer Quelle: Statistik Austria, Verdienststrukturerhebung 2006, DUK-Berechnungen. Frauen verdienen in allen Branchen weniger als ihre männlichen Arbeitskollegen. Besonders große geschlechtsspezifische Unterschiede im monatlichen Brutto-Medianeinkommen verzeichnen folgende Wirtschaftsbereiche: Kredit- und Versicherungswesen, Energie- und Wasserversorgung, Unterrichtswesen. Frauen, die in der Energie- und Wasserversorgung sowie im Kredit- und Versicherungswesen und im Bergbau tätig sind, beziehen Einkünfte die deutlich über dem durchschnittlichen Brutto-Monatsverdienst aller Frauen liegen. Auch Berufe im Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen liefern höhere monatliche Brutto-Medianeinkommen, was nicht zuletzt auf den im Schnitt hohen Bildungsgrad der Beschäftigten in diesen Bereichen zurückzuführen ist. Deutlich weniger als im Schnitt verdienen Männer und Frauen, wenn sie im Handel bzw. im Reparaturbereich oder im Beherbergungs- und Gaststättenwesen tätig sind.