Verkehr in der Stadt 10 ARBEITERKAMMER WIEN Für die Ein- und AuspendlerInnen in Wien stehen zu wenig Park & Ride Standorte vor allem im Umland Wiens zur Verfügung. Die ÖV Träger müssen mit dem Umland verknüpft werden. Dies hätte Auswirkungen auf die Verkehrsmittelwahl der PendlerInnen) Eine sozial gestaffelte Pendlerpauschale wurde ebenfalls diskutiert ebenso wie eine Verkehrslenkung in Wien (City Maut versus Parkraumbewirtschaftung. Bei der Parkraumbewirtschaftung in Wien wird den AnrainerInnen ein höherer Stellenwert als den PendlerInnen eingeräumt. Konfliktbereich Ampelschaltungen: 90 % der lichtsignalgeregelten Schutzwege entsprechen dem Masterplan Verkehr hinsichtlich Grün- und Wartezeit (allerdings unter Einbeziehung der Räumzeit). Es sind vor allem sensible Bereiche vorrangig zu behandeln (Schulen, Kindergärten, SenioInnenwohnhäuser, ...). Bei den restlichen 10 % der Verkehrslichtsignalanlage ist die Beeinflussung des öffentlichen Verkehrs bzw. eine sehr hohe Kfz-Belastung vorrangig. Allgrün ist in vielen Fällen kontraproduktiv aufgrund der langen Wartezeiten. Nur bei gleichzeitiger Einführung des „diagonale“ Querens für FußgängerInnen in der StVO ist diese Maßnahme sinnvoll. Radabstellanlagen: Gute Radabstellanlagen im öffentlichen Raum (Initiativen der Stadt) in Wohnhäusern (Novellierung Bauordnung bzw. Garagenverordnung) und auch für Beschäftigte bei Firmen (Anreizsystem, Aktionen) sind notwendig um den Radverkehr zu fördern. Dabei ist nicht nur die Anzahl der Stellplätze sondern auch die Situierung der Standorte festzulegen. Konflikte zwischen FußgängerInnen und RadfahrerInnen sind vor allem bei gemischten Geh- und Radwegen mit hoher Fuß- bzw. Radfrequenz (Beispiel Ringradweg) festzustellen. Subjektives Sicherheitsempfinden ist im öffentlichen Raum sehr wichtig. Im 6. Bezirk erfolgte eine systematische Verbesserung von Beleuchtung und Ampelschaltungen. Das Fahrrad ist ein Fahrzeug und ist auch aus Verkehrssicherheitsgründen besser auf der Fahrbahn aufgehoben: ? Ähnliches Geschwindigkeitsniveau wie Kfz in der Stadt ? weniger Konflikte mit FußgängerInnen ? einfacher Kreuzungslösungen ? Bodenmarkierungen auch billiger als bauliche Maßnahmen Straßenbahnen sind auch jenseits der Donau mittelfristig umzusetzen. Nach U2 Verlängerung Aspernstraße (im Oktober 2010 erfolgt) und Verlängerung bis Seestadt Aspern 2013 werden auch die Straßenbahnlinien 25 und 26 verlängert. Ein Miteinander im Verkehr muss gefördert werden!