Vorwort Unter dem Stichwort Green Jobs wird derzeit viel Werbung für eine angebliche Jobmaschi- ne gemacht. Doch hinter der vermeintlichen Jobmaschine stecken oft weit weniger neue Stellen als vorgegeben. Diese Studie schaut genau hin, was sich wirklich hinter dem Etikett Green Jobs verbirgt. Sie geht der Frage nach, wie viele neue Arbeitsplätze durch die angebliche Jobmaschine wirklich geschaffen werden und in welchen Branchen diese zu finden sind. Wenn von Green Jobs die Rede ist, denken viele an gut bezahlte UmwelttechnikerInnen, die an neuen Windrädern oder Solarkollektoren arbeiten. Aber höchstens 6 Prozent der österreichischen Green Jobs entsprechen diesem Bild. Die Studie wirft ein Schlaglicht auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten, etwa auf mögliche Gesundheitsgefährdungen, Arbeitszeitbelastungen und Verdienstmöglichkeiten und zeigt, dass viele Green Jobs schlechte Arbeitsbedingungen, bis hin zur Gesundheits- gefährdung, aufweisen. Für die Arbeiterkammer sind das die zentralen Fragen bei der Bewertung von Arbeitsplät- zen: Wenn neue Arbeitsplätze geschaffen werden, müssen es gute Arbeitsplätze sein, die nicht krank machen und von denen die Menschen auch leben können. Welche Green Jobs diesen Anforderungen genügen, zeigt die vorliegende Studie. Herbert Tumpel AK-Präsident