„Also, ich würde das zu einer verpflichtenden Schulveranstaltung machen, wenn ich könnte!“ Seite 18 Die Bewerbungstrainings von Arbeitswelt und Schule 4 Empfehlungen für die Bewerbungstrainings Auf der Grundlage der Ergebnisse dieses Projektes ergeben sich eine Reihe an überlegenswerten Maßnahmen. Das Angebot wird von LehrerInnen und SchülerInnen sehr geschätzt und stellt eine wichtige Bereicherung für die SchülerInnen dar. Vermutlich ist dieses Bewerbungstraining für einige die einzige derartige Vorbereitung auf ihren Berufseinstieg. Für die AK ist dies auch eine Möglichkeit, jährlich rd. 2.400 Jugendliche mit einem unterstützenden Angebot zu erreichen. Die Trainings sollten daher unbedingt weitergeführt werden. Von Seiten der LehrerInnen kommt der Wunsch nach einem größeren Angebot, ausreichende Nachfrage ist bereits derzeit vorhanden. Dringend zu empfehlen ist die (Wieder-)Eingliederung in Räumlichkeiten der AK. Im Sinne der Jugendlichen ist, dass sie bereits das Gebäude der Institution kennen, zu der sie im Laufe ihres Berufslebens guten Kontakt aufbauen und erhalten sollen. Wenn im Zuge der Trainings die Erfahrung gemacht werden kann, dass hier niederschwellig Informationen und Unterstützung angeboten werden, ist das Wiederkommen erleichtert. Im Zuge des derzeitigen Umbaus des Gebäudekomplexes ist dies sicher schwierig, ev. könnten entsprechende zukünftige Möglichkeiten aber jetzt schon sichergestellt oder überlegt werden. Zu bedenken ist aber die bestehende Situation im Wirtschaftsmuseum, in dem die SchülerInnen derzeit diesen Vormittag verbringen. Hier muss sich die Arbeiterkammer die Frage stellen, ob dass das Image ist, das die AK vermitteln will. Die Aufmerksamkeit die durch das Bewerbungstraining auf die AK gelenkt wird darf trotz der oben beschriebenen Einschränkungen aufgrund der zeitlichen Ressourcen usw. nicht unterschätzt werden. Die Räume des Wirtschaftsmuseums sind dabei mit die Grundlage für den entstehenden Eindruck. Auch im Sinne einer Verbesserung der Berufsorientierung der Jugendlichen sollte eine altersgerechte Informationsplattform im Internet überlegt werden bzw. die Nutzung von bestehenden altersgerechten Angeboten. Zu überlegen sind nachhaltige, altersgerechte „give-aways“, die die Aufmerksamkeit der Jugendlichen auf ein solches Angebot (der AK) lenken bzw. verstärken können. Eine stärkere Einbeziehung der TrainerInnen beispielsweise bei der Abstimmung von Informationsmaterial der Arbeiterkammer ist hilfreich um Brüche in der Wahrnehmung durch LehrerInnen und SchülerInnen zu vermeiden. Die SORA Institute for Social Research and Analysis