7 ? Die Wohnfläche beläuft sich im Mittel auf 72 m?. Am vergleichsweise größten ist der Wohnraum bei Genossenschaftswohnungen (ca. 78 m?), am geringsten bei Gemeindewohnungen (ca. 62 m?). Der private Mietsektor liegt mit 71,5 m? im Gesamtschnitt. ? Fast alle bezogenen Wohnungen waren gut ausgestattet bzw. sind der Kategorie A zuzuordnen. Immerhin 7 Prozent mussten das Bad bzw. die Dusche selbst einbauen; in Bezug auf das WC traf dies auf 4 Pro- zent und auf die Heizung auf 3 Prozent zu. ? Für sechs von zehn Haushalten war es schwierig, in Wien eine den eigenen Vorstellungen einigermaßen entsprechende Wohnung zu finden. Innerhalb der letzten 5 Jahre hat sich diese Problematik deut- lich verschärft. ? Das Hauptproblem bei der Wohnungssuche waren die zu hohen Miet- preise. Dies bestätigten 87 Prozent derer, die die Wohnungssuche als schwierig erlebt haben. 55 Prozent nannten hier die teueren Makler- gebühren bzw. Provisionen. 45 Prozent hatten mit hohen Einmal- zahlungen Probleme. Weitere Schwierigkeiten resultierten aus der vielfach schlechten Qualität der angebotenen Wohnungen, aus den oft nur zeitlich befristeten Mietverträgen sowie daraus, dass von privaten Vermietern zunehmend der Berufs- und Einkommensstatus bei der Vergabe der Wohnung herangezogen wird. Ein Viertel monier- te in diesem Zusammenhang auch schlechte bzw. unzureichende Makler-Informationen. Im geförderten Wohnsektor beklagten sich ei- nige über zu lange Wartezeiten, bis man eine Wohnung bekommt. ? Im Schnitt beläuft sich bei den jungen Arbeitnehmerhaushalten, die in den letzten 5 Jahren eine Mietwohnung bezogen haben, die monat- liche Gesamtmiete inklusive Hausbetriebskosten, aber ohne Heizung und Strom, Garagenplatz etc. auf 581 Euro. ? Die durchschnittliche Gesamtmiete liegt im privaten Mietsektor mit 672 Euro deutlich über jenem des geförderten bzw. öffentlichen Segments, in dem im Schnitt monatlich 515 Euro bezahlt werden. Am niedrigsten sind die durchschnittlichen Mietkosten bei Gemeinde- wohnungen (454 Euro). Pro Quadratmeter zahlt man im Mittel 8,20 Euro. Mit 7,16 Euro/m? sind die geförderten Wohnungen viel güns- tiger als jene im privaten Wohnsegment (9,62 Euro/m?). ? Bemerkenswert ist vor allem auch, dass befristete Mietwohnungen nur unwesentlich billiger als unbefristete Wohnungen sind. Bei privat vermieteten Altbauwohnungen belaufen sich die Durchschnittskosten