8 pro Quadratmeter auf 9,85 Euro bei unbefristeten Verträgen, bei befristeten Mieten auf 8,93 Euro. ? Die in der Gesamtmiete enthaltenen Hausbetriebskosten (Müll, Haus- reinigung etc, ohne Garagenplatz und ohne Energiekosten) machen im Schnitt 172 Euro im Monat aus. Der Unterschied zwischen dem geförderten und nicht geförderten Wohnsegment ist gering (öffent- liches Segment: 169 Euro, privates Segment: 174 Euro). ? Insgesamt beträgt die durchschnittliche Mietbelastung bei den jungen Arbeitnehmerhaushalten rund ein Viertel des monatlichen Haushalts- nettoeinkommens. Im privaten Mietsektor beläuft sich dieselbe auf rund 28 Prozent, im geförderten Segment auf rund 25 Prozent (Ge- meindewohnungen: ca. 25 %; Genossenschaftswohnungen: ca. 24 %). Bei dieser Betrachtung fallen die deutlich höheren Quadratmeterkos- ten im privaten Segment aus zwei Gründen weniger ins Gewicht: Die Durchschnittseinkommen im privaten Segment sind erstens deutlich höher als bei den Gemeindewohnungsmietern. Zweitens sind die privat angemieteten Wohnungen im Schnitt kleiner als die Genossen- schaftswohnungen. ? Die sehr unterschiedliche Belastungshöhe am HH-Einkommen lässt sich auch anhand folgender hypothetischer Fälle zeigen: Hätten etwa Gemeindebaumieter/innen einer Wohnung mit 62 m? eine private Miete in einer gleich großen Wohnung, wären sie zu einem Anteil von 32 Prozent ihres HH-Einkommens belastet (statt bei rund einem Vier- tel). Hätten Genossenschaftsmieter/innen bei einer Wohnungsgröße von 78 m? eine ebenso große Wohnung im Privatsektor, läge der Be- lastungsanteil mit 31,2 Prozent ebenfalls auf diesem Level (statt bei rund 24 %). ? Das Ausmaß der Mietbelastung hängt auch vom Zeitpunkt des Woh- nungsbezugs ab. Je länger der Wohnungsbezug zurückliegt, desto niedriger sind die Belastungen. Wer vor 5 Jahren eingezogen ist, hat eine durchschnittliche Mietbelastung von knapp 24 Prozent; bei ei- nem Einzug vor drei bis vier Jahren liegt dieselbe bei 26 Prozent und bei einem Einzug in den letzten beiden Jahren bei 28 Prozent. ? Auf die Frage, wie groß ca. der Anteil der gesamten monatlichen Aus- gaben für das Wohnen (inklusive Strom, Gas usw.) am Haushaltsein- kommen ist, sagten knapp drei von zehn jungen Arbeitnehmer/innen, dass diese zumindest rund die Hälfte ihres zur Verfügung stehenden Geldes ausmachen. 36 Prozent bezahlen für das Wohnen rund ein Drittel ihres HH-Einkommens; bei einem Drittel machen die Wohnkos- ten einen geringeren Anteil aus.