11 II. Struktur der Stichprobe Für die vorliegende Erhebung der Mietzahlungen wurden ausschließlich junge Arbeitnehmerhaushalte befragt, in denen alle Personen jünger als 35 Jahre waren und zumindest eine davon einer unselbständigen Be- schäftigung nachging. Bei rund drei von zehn Haushalten handelt es sich um Single-Haushalte; ebenso hoch ist der Anteil an Wohnungen, in wel- chen zumindest zwei Erwachsene mit Kind(ern) leben. In vier von zehn Haushalten wohnen Paare ohne Kinder. Der Anteil der AlleinerzieherIn- nen beläuft sich auf 3 Prozent. Zwei Drittel der Befragten waren zum Erhebungszeitraum voll berufstä- tig; 16 Prozent arbeiteten Teilzeit; die übrigen waren in Karenz, arbeits- los gemeldet oder geringfügig beschäftigt. 80 Prozent standen in einem Angestelltenverhältnis; 15 Prozent waren als Arbeiter/innen beschäftigt. Bezüglich der Berufsposition stuften 23 Prozent ihre Arbeit als leitende Tätigkeit ein, 57 Prozent als Facharbeit und 16 Prozent als Hilfstätigkeit. Hinsichtlich der formalen Schulbildung bildet sich folgende Struktur ab: 6 Prozent haben keinen über den Pflichtschulabschluss hinausgehenden formalen Bildungsabschluss. Jeweils rund ein Drittel hat eine Lehre bzw. Fachschule absolviert, die Matura oder ein Studium abgeschlossen. Das persönliche monatliche Netto-Einkommen macht bei rund einem Drittel der Befragten maximal 1.350 Euro aus; knapp ein weiteres Drittel verdient bis zu 1.800 Euro im Monat, 27 Prozent haben ein höheres Ein- kommen. Das monatliche Haushaltseinkommen liegt bei 14 Prozent bei maximal 1.350 Euro, bei einem Drittel bei maximal 2.300 Euro und bei jeweils 22 bis 23 Prozent bei bis zu 3.000 Euro oder darüber. Ein Viertel der Befragten gab an, die Wohnung in den letzten beiden Jahren (2012, 2013) bezogen zu haben, jeweils 38 Prozent sind in den Jahren 2010/2011 bzw. im Jahr 2009 eingezogen.