4 Ausgabe 3/2013 offenen Lehrstellen zu Lehrstellensuchenden verschlechtert hat und damit die Lehrstellenlücke angewachsen ist. Die rote Linie spiegelt die demografische Entwicklung der letzten Jahre wider und zeigt, dass auch der Anteil der 15-Jährigen stetig zurückgeht. Die überbetriebliche Lehrausbildung als Ergänzung zur betrieblichen Lehre In Österreich können junge Menschen, wenn sie keine betriebliche Lehrstelle finden, eine überbetriebliche Lehrausbildung (ÜBA) absolvieren. Auch in der überbetrieblichen Ausbildung versucht man die Jugendlichen mittelfristig auf eine betriebliche Lehrstelle zu vermitteln. Die überbetriebliche Ausbildung hatte speziell nach dem Konjunktureinbruch im Jahr 2008 eine „Pufferfunktion“, da die Betriebe im Jahr 2009 um mehr als 4.000 Jugendliche weniger ausgebildet haben (Rückgang der Lehrverträge 1. Lehrjahr zum Stichtag 31.12.2008/2009). Die ÜBA wird aus Mitteln der Arbeitsmarktpolitik finanziert. Folgende Grafik zeigt die Entwicklung der überbetrieblichen Lehrausbildung seit dem Jahr 2008. Bis 2012 ist der Anteil der Personen, die sie in Anspruch genommen haben um 11 % gestiegen, der bisherige Höchststand wurde im Jahr 2010 gemeldet. Quelle: AMS, eigene Darstellung 8.153 8.823 10.599 10.119 9.080 5.000 7.000 9.000 11.000 13.000 15.000 2008 2009 2010 2011 2012 Bestand an Personen in der überbetrieblichen Ausbildung am Stichtag 31.Dezember Veränderung 2008 - 2012: +11%