Bildung und Berufschancen von Frauen in �sterreich Das Ausbildungsniveau der Frauen nimmt stetig zu. Sie haben im letzten Jahrzehnt mit den M�nnern gleichgezogen, ab Maturaniveau haben sie sie sogar �berholt. Das spiegelt sich aber nur unzureichend in den Berufschancen wider. Impressum: Herausgeber und Medieninhaber Kammer f�r Arbeiter und Angestellte f�r Wien, 1040 Wien, Prinz Eugen Strasse 20-22 � Redaktion Gerlinde Hauer, Petra Innreiter, Ilse Leidl, Reinhold Russinger, Matthias Schnetzer, Norman Wagner � Kontakt SWSA@akwien.at � Verlags- und Herstellungsort Wien Erscheinungsweise 11 mal j�hrlich � DVR 0063673 AKWien Frauen sind immer besser ausgebildet, aber weiterhin starke geschlechtsspezifische Unterschiede in den Ausbildungswegen Frauen haben von der Bildungsexpansion ab den 70er Jahren besonders profitiert. Das zeigen auch die Entwicklungen der letzten drei Jahrzehnte: So ist der Anteil von Frauen mit h�chstens Pflichtschulabschluss in den letzten Jahren von der H�lfte auf nunmehr ein F�nftel geschrumpft. Bei der h�heren Bildung haben die Frauen die M�nner sogar klar �berholt: Der Anteil der Maturantinnen hat sich auf 19 % mehr als verdop- pelt, der Anteil der Hochschulabsolventinnen hat sich auf 16 % sogar vervierfacht! Von den M�nnern k�nnen dagegen "nur" 15 % Matura und weitere 14 % einen Hochschulabschluss vorweisen. Die Lehre bleibt aller- dings immer noch eine M�nnerdom�ne. So verf�gten im Jahr 2010 knapp die H�lfte der M�nner, aber weni- ger als ein Drittel der Frauen �ber einen Lehrabschluss. Das wird sich auch k�nftig nicht �ndern, denn nur ein Drittel aller Lehrstellen wird mit M�dchen besetzt. H�here Bildung hei�t allerdings immer noch nicht, dass Frauen und M�nner die gleichen Ausbildungswege beschreiten. Junge Menschen w�hlen quer durch alle Bildungsebenen, Ausbildungen die �typisch� f�r das jeweilige Geschlecht sind. So sind beispielsweise acht von zehn Sch�lerInnen in wirtschafts- und sozialberufli- chen Schulen M�dchen, w�hrend umgekehrt an tech- nisch gewerblichen Schulen (HTLs) ein �hnlich hoher Anteil m�nnlich ist. Das schl�gt sich in deutlich geringeren Einkom- menschancen f�r Frauen nieder. So ist Handel der von Frauen am h�ufigsten gew�hlte Lehrberuf. Hier verdienen aber nur 3 % der Frauen nach Ende der SOZIAL- & WIRTSCHAFTS- STATISTIK AKTUELL Nr 03/2014 Download: http://wien.arbeiterkammer.at/service/zeitschriften/SozialundWirtschaftsstatistikaktuellWS S A ? WUSSTEN SIE, DASS sich der Anteil der Frauen mit Matura seit 1981 mehr als verdoppelt hat? Abonnieren Sie SWSA als E-Mail-Newsletter: http://wien.arbeiterkammer.at/newsletter.html �Sozial- und Wirtschaftsstatistik aktuell� ausw�hlen und auf �abschicken� klicken. Feedback und R�ckfragen bitte an SWSA@akwien.at