Unternehmensverantwortung in Zahlen: Die Sozialbilanz 4 verstärkt für eine solide Sozial- und Umweltberichter- stattung ein. Ins selbe Horn stoßen die Wirtschafts- prüferInnen: Nur wenn die Kriterien zur Sozial- und Umweltberichterstattung konkretisiert werden, ist eine einheitliche Interpretation und inhaltliche Prüffähigkeit gewährleistet. Mit Hilfe einer „Sozialbilanz“ könnten Veränderungen der betrieblichen Realität wirkungsvoll abgebildet und für Öffentlichkeit, Beschäftigte und ArbeitnehmerInnenvertretungen sichtbar gemacht werden. Quelle: AK-Erhebung, BetriebsrätInnenbefragung börsennotierter Unternehmen (n=58), August 2015 Abbildung 2: Was braucht Nachhaltigkeitsberichterstattung aus Sicht der ArbeitnehmerInnenvertretung? Die Arbeiterkammer setzt sich ein: ? für eine verbindliche, konsistente und vergleichbare Nachhaltigkeitsberichterstattung auf internationalem Niveau, ? für die Offenlegungspflicht der Arbeitsbedingungen („Sozialbilanz“) im Unternehmensbericht und damit einer Gleichbehandlung mit dem Finanzbericht ? sowie für die systematische, inhaltliche Kontrolle des Nachhaltigkeitsberichts durch WirtschaftsprüferInnen. ? In te rn e Pr üf un g 15,5 % Qu an tit at iv e In di ka to re n 12,3 % 87,7 % 84,5 % Ex te rn e Pr üf un g 24,1 % 75,9 % JA | NEIN