7 (2004) und Zahlen aus der EU-SILC Erhebung (2005) gegeben (vgl. Lindner 2011). Hier wird ebenfalls eine starke Ungleichverteilung von Vermögen konstatiert. 2.3. HFCS-Verteilungsstatistiken: Eine deskriptive Analyse Im Folgenden wird eine Reihe von beispielhaften deskriptiv-statistischen Analysen präsentiert, die anhand des HFCS-Datensatzes vorgenommen werden können. Ziel ist es, einen grundsätzlichen Eindruck über den Stand der Vermögensverteilung auf Basis der HFCS-Originaldaten zu vermitteln. In Kapitel 3 werden die hier präsentierten Graphen zum Teil erneut dargestellt, ergänzt um die davor angesprochene Korrektur der Daten am oberen Rand der Verteilungsstatistik. Die nachfolgenden Darstellungen berücksichtigen stets alle fünf Imputationen sowie die Gewichtungsfaktoren der einzelnen Beobachtungen. Abbildung 1 zeigt die Verteilung der österreichischen Vermögen nach Vermögensklassen. Die Balken zeigen an, welcher Anteil der österreichischen Bevölkerung sich in der entsprechenden Vermögenskategorie befindet. Die oberste Vermögensklasse beginnt hier mit einem Nettovermögen (Vermögen abzüglich Schulden) von 500.000 Euro und umfasst etwas mehr als 11% der Bevölkerung. Abbildung 1: Die Vermögensverteilung in Österreich nach Vermögensklassen auf Basis der HFCS-Daten (Replikation einer OeNB-Graphik; Original in: OeNB 2012, 41)