WIEN WÄCHST 50 ARBEITERKAMMER WIEN ? Mietpreisregelungen (Kappungsgrenzen für bestehende Wohnungen – insbesondere nach der Modernisierung – aber auch für Neubauwohnungen). Handlungsschwerpunkte sind vielfältig, unverzichtbar „integriert“, aber häufig auch nur teilwirksam sowie langfristig wirksam: ? Wohnungspolitik für Familien, Alte, neue Nachfragesegmente (Angebote, Qualifizierung der Be- stände, Bezahlbarkeit), ? Unterstützung der „social responsibility“ der Wohnungswirtschaft (Dienste, Services, Betreuung), ? Vermeidung/Dämpfung von Gentrifizierung („Mietpreisbremse“), ? Baulandpolitik für Familien, neue Nachfragesegmente (z.B. Baugruppen/Baugemeinschaften), ? Wohnumfeldpolitik, Qualifizierung des Wohnumfelds, ? Stärkung von Image, emotionalen Bezügen und Identität („Urbanität“, „Genius loci“), ? Kommunale Toleranz und Kommunales Konfliktmanagement. VERÄNDERUNGSTENDENZEN DES MOBILITÄTSVERHALTENS Metropolen – vor allem mit dynamischen Wachstumstendenzen – sehen sich mit Problemen kon- frontiert, dass ? Flächenengpässe für Siedlung wie aber auch für „größere“ Infrastrukturanlagen, z.B. auch des Verkehrs bestehen, ? Verkehrsinfrastrukturen des Straßenverkehrs, aber auch der Logistik und des Güter- /Wirtschaftsverkehrs zumeist kaum noch Kapazitätsreserven haben. Die Vergleiche für die Städte Wien, Berlin, Zürich, Stuttgart zeigen die Handlungserfordernisse, die unterschiedlichen Ausgangslagen und die unterschiedlichen Entwicklungsziele (Tabelle 1; Abbildung 15).