WIEN WÄCHST 60 ARBEITERKAMMER WIEN ? öffentliche Fahrräder, öffentliche Pedelecs, öffentliche Personenkraftwagen. Dabei gewinnen integrierte Dienste für die Bevölkerung – insbesondere auch für ältere Menschen – eine hohe Bedeutung, um diesen langfristig ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Die Dienste beziehen sich unter anderem auf ? Betrieb der Wohnung, ? Gebäudereinigung, ? Energie-/Wärmeversorgung, ? IKT-Dienstleistungen, ? Haushaltsführung und Versorgung, ? Lieferdienste und vor allem, ? Mobilitätsdienstleistungen (Transportdienste, Bike- und Car-Sharing, Mitnahmeangebote,…). Dies steht vor allem auch unter dem Ziel einer CO2-Reduktion beim Wohnen und im Verkehr. Dabei müssen integrierte Berücksichtigung finden: ? Effizienzsteigerung (Besser!) von Fahrzeugen, Fahrverhalten, Gebäudedämmung, Heizung, de- zentrale Wärme- und Energieversorgung, ? Verbesserung von Konsistenz (Anders!) durch regenerative Energieerzeugung, veränderte Ver- kehrsmittelwahl, Nutzung des Umweltverbunds, ? Anspruchsreduktion/Suffizienz (Weniger!) durch Verkehrseinsparungen. Das Mobilitätsverhalten und der Verkehr in Städten werden in Zukunft – bei konsequenter Verfol- gung der Handlungsprinzipien und zielgenauem Einsatz der Handlungsoptionen – geprägt sein durch: ? Optionsreiche Stadtmobilität („Wahlmöglichkeiten“), ? „Benutzen statt Besitzen“ (Sharing-Economy), ? umfassende vorbereitende und begleitende Informationen mit hohem Aktualitätsgehalt, ? Erweiterung der Dienste-Apps, vermehrter Einsatz von Dienste-Brokern, ? Intermodalität, ? Modalität. Diese „Zukunft“ im Bereich Wohnen wie auch im Bereich Mobilität/Verkehr kann allerdings nur bei „guter“ und beteiligungsorientierter Prozessgestaltung gelingen hinsichtlich ? Diskurs („informieren“, „diskutieren“, „mitentscheiden“, „Beteiligung an der Umsetzung“) ? Beteiligungskultur ? Mitwirkungskultur ? Überzeugungskraft von ? Zukunftsthemen ? Reformbereitschaft